SATA Revision 3.1 verabschiedet

Neue Revision bietet Unterstützung für Consumer Electronics und besseres Energiemanagement

Die Serial ATA International Organization (SATA-IO) hat heute offiziell die Spezifikationen von SATA Revision 3.1 veröffentlicht. Neben einem verbesserten Energiemanagement wurden auch die Design-Anforderungen für SATA Universal Storage Module (USM) umgesetzt. USM wurde bereits im Januar 2010 vorgestellt und zielt vor allem auf den sogenannten Consumer Electronics Bereich ab. Darunter fallen beispielsweise Fernseher, Spielekonsolen, Set-Top-Boxen, Dockingstationen und anderen Geräten der Unterhaltungselektronik.

Anzeige

Die USM-Spezifikation sieht vor, dass entsprechende Slots in den Geräten ermöglicht werden und die Massenspeicher-Module über die SATA-Schnittstelle mit Strom versorgt werden. Erste Produkte mit USM-Unterstützung sollen bereits von Antec, Seagate und Thermaltake auf dem Markt verfügbar sein.

Außerdem wurden in der neuen Revision 3.1 einige weitere Verbesserungen implementiert:

  • mSATA – SATA for mobile computing devices, now with enhanced auto detection to provide increased interoperability by eliminating the need for a dedicated mSATA connector
  • Zero-Power Optical Disk Drive (ODD) – eliminates the power consumption of an idle SATA ODD, resulting in increased energy savings
  • Required Link Power Management – drives energy efficient power management across all SATA devices, reducing overall system power demand
  • Queued Trim Command – allows SATA SSDs to execute Trim without impacting normal operation, improving SSD performance
  • Hardware Control Features – enable host identification of device capabilities, allowing hosts to make more effective use of SATA devices

Durch eine verbesserte automatische Erkennung von mSATA-Geräten soll der dedizierte mSATA-Anschluss in Zukunft überflüssig werden. Auch im Bereich Energieeffizienz hat sich etwas getan. Optische Laufwerke sollen im Idle-Modus keinen Strom mehr verbrauchen und die Leistungsaufnahme aller angeschlossenen SATA-Geräte soll durch ein besseres Energiemanagement gesenkt werden. Des Weiteren sollen SSDs den TRIM-Befehl nun so ausführen, dass andere Operationen davon nicht beeinflusst werden. Das Feature nennt sich „Queued Trim Command“.

Quelle: Pressemitteilung

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

Twitter / Facebook / Google+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.