ARM erobert den Notebook-Markt

Könnte bis 2015 ein Viertel der CPUs bereitstellen

Die Analysten der Firma iSuppli prophezeien, dass ARM mit seinen APUs bis 2015 im Notebook-Segment einen Marktanteil von rund 25 % halten könnte. Tablets rechnet man in diese Zahl übrigens ein. Besonders Microsofts Windows 8, das Betriebssystem ist erstmals für ARM-Chips optimiert, soll den Produkten der Firma eine noch größere Verbreitung ermöglichen. 2015 rechnen die iSuppli-Analysten mit rund 74 Millionen ausgelieferten ARM-Notebooks. ARMs stromsparende APUs könnten vor allem günstige Einstiegs- und Mainstream-Notebooks aufwerten.

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Gemeinsam mit ARM könnten Firmen wie Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments von dieser Entwicklung profitieren, denn jene Firmen bieten eigene Chips auf Basis der ARM-Architektur an. AMD und Intel, Hersteller von x86-CPUs, dürften von dieser Entwicklung hingegen wenig begeistert sein und werden ihre Marktanteile kaum kampflos abtreten.

Intel arbeitet beispielsweise an einer Tri-Gate-3D-Transistor-Technologie, welche den Stromverbrauch von x86-Chips bei gleicher Leistung um die Hälfte reduzieren soll. Auch AMD bleibt am Ball und tüftelt ständig an neuen Stromspartechniken.

Ob iSupplis Prophezeiungen demnach zutreffen, kann nur die Zeit zeigen. Zumindest stehen AMD und Intel durch ARM zusehens unter Zugzwang – die Gewinner könnten am Ende die Kunden sein, die von dem Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen durch günstige Preise und stromsparende Chips profitieren.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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