Ubisoft: Kampf gegen Gebrauchtmarkt

Nach Uplay kommt nun Uplay Passport

Ubisoft hat dem Markt für gebrauchte Spiele bereits mit seinem Uplay-System den Kampf angesagt: Bei Titeln wie „Assassins Creed II“ mussten Spieler ihre Version am PC an ein Konto binden und während des Spielens anfangs permanent online bleiben. Jetzt zieht der Publisher mit einer weiteren Maßnahme nach – Uplay Passport. Die Idee ähnelt EAs “ Project 10 Dollar“, denn jedes Spiel, das Uplay Passport nutzt, bietet Erstkäufern kostenlose Zusatzinhalte, für die Käufer einer Second-Hand-Version zusätzlich löhnen müssen.

Anzeige

Käufer eines neuen Uplay-Passports-Spiels finden in der Box einen einmalig gültigen Code, mit dem sie ihr Spiel registrieren können. Anschließend erlaubt ihnen der Code Zugriff auf Zusatzinhalte und Funktionen. Wer das Spiel gebraucht erwirbt, kann den Code nicht mehr nutzen, aber die fehlenden Funktionen für Zusatzkosten von 9,99 Euro ebenfalls freischalten. Das erste Spiel, das Uplay Passport nutzen wird, ist „DRIVER San Francisco“.

Uplay Passport soll im Gegensatz zu der Urversion von Uplay nicht nur PC-Spiele, sondern auch Konsolen-Spiele betreffen. Nach „DRIVER San Francisco“ will Ubisoft das Konzept in Zukunft vermutlich für alle wichtigen Spiele nutzen.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.