IBC 2011: NVIDIA stellt neue Lösung GPUDirect for Video vor

(Auszug aus der Pressemitteilung)

International Broadcasting Convention (IBC) 2011, Amsterdam, 9. September 2011 – Auf der IBC 2011 stellt NVIDIA mit der Technologie GPUDirect for Video eine Lösung vor, die neue Möglichkeiten in den Bereichen On-Air-Grafik und Videobearbeitung eröffnet. NVIDIA GPUDirect for Video erlaubt eine direkte Kommunikation zwischen Video-I/O-Karten führender Hersteller und den professionellen Grafikprozessoren der Quadro- und Tesla-Serie von NVIDIA. Dadurch wird eine extrem niedrige Latenz sichergestellt.

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Die neue Lösung NVIDIA GPUDirect for Video ermöglicht eine vollständige Synchronisation von Video-I/O-Karten und GPUs, eine Eliminierung der CPU-Auslastung und – was am wichtigsten ist – eine deutliche Reduzierung der Latenzen. Damit bietet die Technologie die beste und schnellste Möglichkeit für die Videobearbeitung unter Nutzung der GPU.

„Mit der neuen Lösung GPUDirect for Video definieren NVIDIA und seine Partner die Möglichkeiten der Real-Time-Videoproduktion neu“, betont Greg Estes, Industry Executive Media & Entertainment bei NVIDIA. „Von Lösungen, die eine niedrige Latenz bei Realtime-Videostreams bieten, werden nicht nur Bereiche wie das Broadcasting profitieren. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich vielmehr auch für Applikationen in der verarbeitenden Industrie, im Gesundheitswesen und bei Behörden.“

Bisher mussten bei der Übertragung von Videos von einem Video-I/O-Gerät zu einer GPU im Broadcasting und in der Videoproduktion Verzögerungen von bis zu zehn Frames in Kauf genommen werden – eine Größenordnung, die sichtbar für das menschliche Auge ist. Grund dafür war, dass keine direkte Kommunikation der beiden Komponenten möglich war, die eine Synchronisation ermöglicht hätte. Applikationsentwickler mussten deshalb komplexe Buffering-Schemen nutzen, die zu einer unnötigen CPU-Auslastung und höheren Latenz geführt haben. Davon abgesehen hat dies zu einer deutlichen Steigerung der Kosten und Komplexität von größeren Produktionen geführt.

„DVS ist im Markt für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Videoboards bekannt“, erklärt Jürgen Heger, Senior Product Manager bei der DVS Digital Video Systems. „Bei Real-Time-Produktionen ist die Latenz zwischen GPU und SDI ein kritischer Punkt für unsere Kunden. Unser bewährtes SDK enthält jetzt NVIDIA GPUDirect for Video. Damit können unsere Hardware-Lösungen direkt mit NVIDIAs Quadro- und Tesla-GPUs kommunizieren – und zwar ohne nennenswerte Verzögerungen. Das ist ideal für Applikationen in Bereichen wie Compositing, Live-Grafik oder Real-Time-Videobearbeitung.“

„AJA unterstützt die neue NVIDIA-Technologie bei der aktuellen Generation seiner Video-I/O-Produkte“, erklärt Nick Rashby, President AJA Video Systems. „Das wird es Entwicklern, deren Applikationen Video-I/O-Systeme von AJA unterstützen, ermöglichen, die Vorteile der Rechenpower von NVIDIA-Quadro- und -Tesla-GPUs zu nutzen. Dazu gehören niedrige Latenzen beim Grafik-Compositing und bei Anwendungen, die CUDA oder OpenCL nutzen.“

„Vizrt ist Marktführer im Bereich Video-Broadcasting und hat sich durch innovative neue Lösungen bei den Kunden einen Namen gemacht”, sagt Gerhard Lang, Chief Engineering Officer bei Vizrt. „Aufgrund der Qualität und Zuverlässigkeit können wir NVIDIA-Quadro-GPUs nur empfehlen. Diese Lösungen sind für uns seit Jahren die erste Wahl.”

Die Technologie NVIDIA GPUDirect for Video wird die Nutzung von GPUs in der Film- oder Videoproduktion weiter forcieren. Unternehmen wie 3Ality Digital, Adobe, AJA, Autodesk, Avid, Binocle, Blackmagic Design, Brainstorm, Chyron, DVS, GenArts, MainConcept, RT Software, Quantel, Sony, The Foundry oder Vizrt setzen bereits auf das GPU-Computing im Hinblick auf eine Beschleunigung ihrer Applikationen.

Verfügbarkeit
NVIDIA GPUDirect for Video ist ab sofort kostenlos verfügbar für Video-I/O-Karten-Hersteller und Anbieter von Video-Switches. Entwickler von Video-I/O-Hardware können weitere Informationen und das SDK anfordern über die E-Mail-Adresse: GPUDirectForVideo-registration@exchange.nvidia.com. Sie können sich auch registrieren auf der Seite http://developer.nvidia.com/gpudirectforvideo. NVIDIA erwartet, dass kommerzielle Lösungen von den Partnern Ende 2011 auf den Markt gebracht werden.

NVIDIA GPUDirect for Video wird unterstützt von Windows 7 und Linux und ist kompatibel mit den NVIDIA-GPUs Quadro 4000, Quadro 5000 und Quadro 6000 sowie der Tesla-C-Serie.

NVIDIA stellt die neue Technologie GPUDirect for Video im Rahmen der IBC 2011 am DVS-Stand (7.E25) vom 9. bis 13. September vor.

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