Android 5.0 nur für neue Smartphones?

Google-Betriebssystem schränkt Abwärtskompatibilität ein

Google will aus den Problemen mit Android 4.0 lernen: Obwohl das Betriebssystem für Smartphones und Tablets im November 2011 erschien, sind die Hersteller immer noch mit Upgrades beschäftigt. Google hatte Android 4.0 sowohl für bereits veröffentlichte als auch kommende Smartphones konzipiert, so dass das Betriebssystem eine enorme Bandbreite abdeckt – von CPUs mit ARMs Cortex A8 mit einem Kern und 1 GHz Takt bis hin zu Vierkernern auf Cortex-A15-Basis. Die Vielfalt an Grafiklösungen sei hier gar nicht erwähnt. Mit Android 5.0 will Google deshalb die Abwärtskompatibilität einschränken.

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Sollten diese inoffiziellen Angaben zutreffen, hätte das aus Kundensicht sowohl Vor- als auch Nachteile: Zum einen ist mit einer wesentlich schnelleren Verbreitung am Markt zu rechnen, zum anderen bleiben Besitzer älterer Smartphones außen vor.

Schenkt man den aktuellen Angaben Glauben, verzichtet Android 5.0 alias Jelly Bean auf die Unterstützung für A8 und A9 mit nur einem Kern. Selbst einige Dual-Cores mit 1 GHz sind ausgeklammert. Das „langsamste“ Smartphone, das ein Update auf Android 5.0 erhalten soll, sei angeblich das Samsung Galaxy Nexus. Als erstes Tablet soll das kommende Google Nexus per Update mit Android 5.0 versorgt werden. Angeblich hat Google nur aus diesem Grund zu Nvidias Tegra 3 gegriffen.

Im Ergebnis sollen nur bereits veröffentlichte Produkte Android 5.0 erhalten, die aktuell als High-End gelten. Zwar wird Google mit diesem Schachzug für eine einheitlichere Android-Erfahrung sorgen, Besitzer älterer Smartphones könnten allerdings enttäuscht sein, wenn sich die Gerüchte bewahrheiten sollten.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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