Xbox 8 mit modifizierbarer Hardware?

Patent deutet auf auswechselbare Komponenten hin

Wie man sie nun nennen möchte, Project Durango, Xbox 720 oder Xbox 8, Microsofts kommende Konsole heizt die Gerüchteküche erneut an: Ein Patent aus dem Jahr 2010 deutet darauf hin, dass Microsoft zumindest in Erwägung gezogen hat die nächste Xbox ähnlich wie einen PC zu gestalten – mit auswechselbarer Hardware. Der Antrag 20120159090 beim US Patents and Trademark Office beschreibt eine Konsle, die mit zusätzlichem RAM oder Erweiterungskarten aufrüstbar ist. Zudem weist das Patent auf das Konzept hin, während des laufenden Konsolen-Lebenszkylus schnellere Modelle auf den Markt zu bringen.

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Nach dem Patent hätten Anwender demnach eventuell sogar ihre CPUs und GPUs in der nächsten Xbox wechseln können. Das Patent weist viele Gemeinsamkeiten mit mittlerweile durchgesickerten Informationen zu Microsofts Xbox 720 / Xbox 8 auf, weswegen möglich ist, dass Microsoft diesen Plan tatsächlich noch umsetzt. Dagegen spricht allerdings das Alter des Patents (18 Monate), denn in dieser Zeitspanne ändern sich Firmenpläne häufig.

Zudem würden mit solch einer aufrüstbaren Konsole Probleme mit der Hardware-Fragmentierung entstehen und die Abgrenzung zu traditionellen PCs würde stark abnehmen. Andererseits könnte man die Strategie mit Smartphones und Tablets vergleichen, wo Apps ebenfalls mit automatisch angepasster Grafik auf einer großen Hardware-Basis relativ problemlos laufen. Vielleicht möchte Microsoft auf diese Weise verhindern, dass die Technik der nächsten Xbox zu schnell zum alten Eisen gehört.

Jetzt heißt es zunächst abwarten: Bisher deuteten eigentlich alle Informationen zur nächsten Xbox auf eine traditionelle Spielekonsole hin. Ob Microsoft die Ideen aus dem Patent also umsetzt, ist fraglich.

Quelle: Eurogamer

André Westphal

Redakteur

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