„Der Hobbit“ experimentiert mit 48fps

Startet nur in wenigen Kinos mit hoher Bildrate

Peter Jacksons (Herr der Ringe) heiß ersehnte Verfilmung des Buches „Der Hobbit“ soll als Trilogie in die Kinos kommen und in 3D anlaufen. Der erste Film der Reihe, „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“, startet noch 2012. Ein besonderer Clou ist, dass die Filme eine technische Premiere darstellen: Erstmals kommt ein großer Blockbuster nicht mit den üblichen 24 Bildern pro Sekunde, sondern mit 48 fps ins Kino. Von der höheren Bildrate soll laut Jackson besonders das 3D-Erlebnis profitieren. Doch wie es scheint, werden nur wenige US-Kinos den Film mit 48 fps zeigen.

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Auf ersten Conventions erntete das gezeigte Filmmaterial in 48 fps harsche Kritik. Neuere Berichte über Ausschnitte aus „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ loben dagegen die höhere Bildrate und merken an, dass bei dem zuvor vorgeführten Material noch der Feinschliff durch die Post-Production gefehlt habe.

Offenbar hat die anfängliche Kritik aber ausgereicht, um den Vertrieb, Warner Bros., zum Zögern zu bringen: „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ soll selbst in den USA nur in ausgewählten Kinos mit 48 fps laufen – auch viele Kinos, die technisch für die Bildrate gerüstet sind, sollen nur die reguläre 24-fps-Variante erhalten. Auf diese Weise will Warner zunächst Rückmeldungen sammeln, um kalkulieren zu können, wie breit man die beiden Nachfolger in der Trilogie mit der erhöhten Bildrate veröffentlicht.

Da selbst in den USA also nur äußerst wenige Menschen die 48-fps-Version von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ zu Gesicht bekommen werden, sieht es für deutsche Zuschauer natürlich noch düsterer aus. Vielleicht spart sich Warner die Veröffentlichung hierzulande gänzlich und zeigt nur die Variante des Films mit den traditionellen 24 Bildern pro Sekunde.

Quelle: ToplessRobot

André Westphal

Redakteur

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