Ultrabooks bald günstiger?

Zulieferer wagen Prognose für 2013

Vielen potentiellen Kunden sind die Preise für die schlanken aber leistungsfähigen Notebooks nach Intels Ultrabook-Konzept immer noch zu hoch. So kosten Ultrabooks größtenteils deutlich mehr als etwa das sehr beliebte Apple MacBook Air. Zulieferer aus Taiwan meinen, das damit 2013 Schluss sein soll: Angeblich planen viele große Hersteller sowohl weiterhin High-End-Ultrabooks für das gehobene Marktsegment anzubieten, aber parallel günstigere Alternativen einzuführen, die in Nordamerika weniger als 699 US-Dollar kosten sollen.

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Die High-End-Ultrabooks sollen Unibody-Designs aus Aluminium, SSDs, Li-Polymer-Akkus und Touchscreens sowie Windows 8 als Betriebssystem nutzen. Parallel sollen aber auch Ultrabooks mit Plastikgehäusen, dünnen Festplatten bzw. Hybrid-Festplatten mit Boot-SSDs, konventionellen Batterien und ohne Touchscreens erscheinen. Letztere sollen dann deutlich niedrigere Preise erzielen und dem Ultrabook-Segment den richtigen Anstoß geben.

Laut Analysten des Topology Research Institute in Taiwan wandern 2012 wohl bis Jahresende 16,7 Mio. Ultrabooks über die Ladentheke – 8 % des Notebook-Segments. Für 2013 rechnet man mit 31,6 Mio. verkauften Ultrabooks was dann für 14,6 % des Notebook-Marktes stehen soll.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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