Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Microsoft sollte nicht jammern, sondern reagieren

Microsoft hatte sich jüngst über die fortlaufende Kritik an seinem Betriebssystem Windows 8 beschwert: Der Hersteller wirft Analysten und Medienvertretern vor einseitig zu „bashen“, statt sachlich an das Produkt heranzutreten. Dem widerspricht nun der unabhängige Windows-Experte und renommierte IT-Blogger Paul Thurrott: Man sollte sich nur über Kritik beklagen, wenn jene zu unrecht käme. Der Ärger der Community und Presse über Windows 8 sei allerdings vollkommen berechtigt und durch Microsoft selbst verschuldet.

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Thurrott kommentiert zudem ironisch, dass Microsoft sich nun selbst dafür auf die Schulter klopfe, weil man „den Rückmeldungen durch Kunden zugehört“ habe. Schließlich hätte man die Fehler von Windows 8 von vornherein vermeiden können, wenn Microsoft bereits bei der Entwicklung auf Rückmeldungen durch Anwender gehört hätte. Schließlich gab es bereits bei den Beta-Tests Kontroversen um die neue Kacheloberfläche, das Entfernen des Start-Menüs und das Wegfallen der Option auf den Desktop zu booten. Microsoft habe den Ärger der Nutzer aber zunächst konsequent ignoriert. Infolge dessen sollte man nun auch dazu stehen, dass man die negativen Reaktionen selbst zu verantworten habe.

Weiterhin meint Thurrott, dass Microsoft bzw. dessen Unternehmens-Vizepräsident für Unternehmens-Kommunikation, Frank X. Shaw, mit der Behauptung, dass sich Windows 8 derzeit jeden Tag verbessere, falsch liege. Tatsächlich arbeite Microsoft viel zu langsam an Optimierungen. Das kommende Windows 8.1 sei ein Anfang, doch Microsoft müsse auch danach weiter an Optimierungen tüfteln, um seine enttäuschten Kunden zu besänftigen.

Quelle: WinSupersite

André Westphal

Redakteur

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