Händler klagen über Spielepreise

Games für PS4 / Xbox One seien zu teuer

Händler in Deutschland listen Spiele für die Sony Playstation 4 und die Microsoft Xbox One für 69,99 Euro – 10 Euro mehr als bei der vergangenen Konsolengeneration. Auch im Vereinigten Königreich haben die Spielepreise angezogen und liegen teilweise bei 55 Pfund. Händler drängen Microsoft und Sony nun sich für Spielepreise unter 50 Pfund einzusetzen. Die meisten Publisher nennen übrigens noch keine offiziellen Preisempfehlungen. Lediglich EA hat 54,99 Pfund als Standardpreis für Neuerscheinungen auf PS4 und Xbox One bestätigt.

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Microsoft und Sony selbst geben für die Briten 49,99 Pfund als Spielepreis an. Laut Händlern sollten sich daran alle Publisher orientieren: Kunden werden ihrer Meinung nach bei höheren Preisen die Games im Regal verstauben lassen. Ein Sprecher des UK-Händlers Gameseek bestätigt: „Die Preise für Spiele auf der aktuellen Konsolengeneration sind akzeptabel. Sie bewegen sich zwischen 40 und 50 Pfund. Aber im derzeitigen ökonomischen Klima kann man von Kunden nicht mehr als 50 Pfund pro Game verlangen.“ Robert Lindsay, Chef des Händlers Games Centre, stimmt seinem Konkurrenten zu: „Early Adopters der nächsten Konsolengeneration möchten ca. 50 Pfund für Spiele ausgeben. Das ist zu Konsolen-Launchs seit Jahren der Standard-Preis.“

Im Vereinigten Königreich sind Spiele in der Regel günstiger als in Deutschland. Neuerscheinungen kosten dort als Straßenpreis in der Regel nur ca. 35 Pfund – was umgerechnet ca. 41 Euro entspricht. Jetzt könnten die Händler in Zukunft entweder ihre Gewinnmargen senken, oder aber die höheren Preisempfehlungen umsetzen und abwarten, wie die Kunden reagieren.

Quelle: MCV

André Westphal

Redakteur

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