Samsung verteidigt Benchmark-Tricks

Argumentation wirkt allerdings halbherzig

Der südkoreanische Hersteller Samsung hat seine Herangehensweise an Benchmarks verteidigt: Erst kürzlich hatten die Kollegen von ArsTechnica nachgewiesen, dass das Samsung Galaxy Note 3 sich in bestimmten Benchmarks anders verhält, als im sonstigen Alltag. So sind in bestimmten Benchmarks alle vier Kerne der CPU mit Maximaltakt aktiv, während im Alltag immer einige Kerne inaktiv sind und die Taktraten, um Überhitzungen zu vermeiden, auch deutlich niedriger ausfallen.

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Samsung argumentiert nun: „Das Galaxy Note 3 maximiert seine CPU- und GPU-Taktraten, wenn Programme aktiv sind, die besonders viel Leistung erfordern.“ Man fährt fort: „Es handelt sich nicht um einen Versuch in bestimmten Benchmarks besonders hohe Ergebnisse zu erreichen.“

Samsungs Stellungnahme ist jedoch recht unglaubwürdig: Denn ArsTechnica konnte nachweisen, dass die Maximaltakte mit allen aktiven Kernen nur bei bestimmten Benchmarks griffen. Wenn man die App-Dateien beispielsweise umbenannte, verhielt sich das Samsung Galaxy Note 3 plötzlich anders – obwohl die Leistungsansprüche der Benchmarks natürlich gleich blieben.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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