PC-Verkaufszahlen fallen weiterhin

Absatzzahlen gegenüber 2012 um 10,1 % gesunken

Die Verkaufszahlen für traditionelle PCs sollen 2013 im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um 10,1 % gefallen sein. Dies will zumindest die IDC ermittelt haben. Für 2014 rechnet man mit einem erneuten Einbruch der Absätze um etwa 3,8 %. Erst ab 2015 erwartet man wieder ein geringfügiges Wachstum von 0,1 %. So haben die Hersteller 2013 international laut den Analysten der IDC nur 314,2 Mio. PCs verkauft. 2012 waren es noch 349,4 Mio. PCs. Mit „PCs“ meint die IDC sowohl Desktop-Computer als auch Notebooks.

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Als Ursachen für das mangelnde Kundeninteresse macht man zum einen den Boom des mobilen Segments aus, zum anderen konnte Windows 8.1 dem PC-Markt nicht den erhofften Anstoß versetzen. Selbst für Gamer gab es wenig Anreize sich neue Hardware anzuschaffen, da die Limitierung durch die Multiplattformentwicklung / Optimierung für die Konsolen kaum technische Sprünge in Spielen zugelassen hat.

Jay Chou, ein Senior-Analyst bei der IDC, erklärt entsprechend, dass sich die Lebenszeit von PCs verlängere, da Anwender aus ihrer Sicht wenig Gründe haben auf neue Systeme umzusteigen. Die Entwicklung habe sich schlichtweg verlangsamt.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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