Wii U verkauft sich schlechter als erwartet

Nintendo senkt Absatzerwartungen drastisch

Nintendo hatte ursprünglich angegeben, dass man damit rechne bis Ende März 2014 rund 9 Mio. Wii U abzusetzen. Analysten wie Michael Pachter bezeichneten diese Erwartungen von Anfang an als maßlos überzogen. Das scheint sich zu bewahrheiten: Mittlerweile hat man seine Absatzprognosen korrigiert. Jetzt rechnet Nintendo offiziell mit weniger als einem Drittel der ursprünglich erhofften Absatzmenge – 2,8 Mio. Einheiten. Auch bei seinem Handheld 3D korrigierte man sich nach unten, wenn auch dezenter: Statt 18 Mio. verkaufte Handhelds peilt Nintendo nun 13,5 Mio. an.

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Die reduzierten Absatzerwartungen wirken sich auch insgesamt auf Nintendos Umsatz- und Gewinnerwartungen aus. So rechnet man nun mit Verlust statt Gewinn. Ursprünglich wollte Nintendo zum Ende des Fiskaljahres einen Gewinn von 55 Milliarden Yen verbuchen. Nun steht wohl nach Auskunft des japanischen Konzerns ein Verlust von 25 Milliarden Yen an. Speziell in Europa und den USA konnte Nintendo laut eigenen Angaben weniger Konsolen in Kundenhände bringen als erhofft. Vermutlich dürfte auch der Launch der Next-Generation-Plattformen Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One der Wii U geschadet haben.

Quelle: Nintendo

André Westphal

Redakteur

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