3D-Drucker für künstliche Knochen

Konzept könnte medizinischer Standard werden

In Japan kommen Forschungen einem medizinischen Standard näher, mit dessen Hilfe sich künstliche Knochen über 3D-Drucker produzieren lassen könnten. Japans New Energy and Industrial Technology Development Organization (Nedo) kooperiert bei der Entwicklung entsprechender Geräte mit Riken, der Universität von Tokyo sowie Next 21 K.K., einem medizinischen Forschungsunternehmen. Prototypen existieren bereits und auch ein Antrag auf Zulassung der Technik ist bereits bei der Pharmaceutical and Medical Devices Agency (PMDA) eingereicht.

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Kommerziell könnten Nedos 3D-Drucker ab 2015 zur Verfügung stehen. Die erstellten, künstlichen Knochen sollen genaue Details bis auf 0,1 mm abbilden. Als Material dient Calciumphosphat, das ohnehin den körpereigenen Knochen ähnelt. Vorteil der neuen Methode der 3D-Drucker ist zudem, dass zur Produktion keine besondere Hitze notwendig ist – das verkompliziert die medizinischen Prozesse.

Zunächst soll die Methode für den 3D-Druck der künstlichen Knochen in Japan Einzug halten, dann in anderen Ländern Asiens und anschließend im internationalen Markt.


Quelle: Nedo

André Westphal

Redakteur

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