HTC One M8 - Seite 2

5''-Smartphone-Flaggschiff mit Alu-Gehäuse und FullHD

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Design und Ausstattung

HTC verzichtet für sein One M8 dieses Mal auf jegliche dedizierte Home-, Zurück- oder Menü-Tasten. Das bedeutet, dass man – wie etwa auch beim LG G3 – auf die reinen Onscreen-Buttons in Android angewiesen ist. Ansonsten fällt am HTC One M8 sofort das Metallgehäuse ins Auge. Dessen leicht gebogene Rückseite fühlt sich in der Hand durchaus griffig an. Allerdings spürt man auch das relativ hohe Gewicht dieses Smartphones, was eben der Nachteil des hochwertigen Äußerens ist.
HTC ist ähnlich wie LG den Weg gegangen, den Kopfhörer-Eingang an das untere Ende des Smartphones zu verlegen. Das könnte Nutzer stören, die ihr Gerät zum Musikhören in beispielsweise Ledertaschen stecken und es nur ein Stück weit herausziehen möchten, um kurz auf das Display zu schielen. Diese Möglichkeit entfällt nun.
Als wohl größte Neuerung gegenüber dem M7 ist aber der microSD-Kartenslot zu nennen, der sich an der rechten Seite am oberen Rand befindet. Für viele Anwender ist die Möglichkeit, den internen Speicherplatz zu erweitern, von enormer Wichtigkeit – speziell wenn das Smartphone als Multimedia-Player herhält. Dies war zuvor für viele Interessierte beim One aus dem Jahr 2013 aufgrund des fehlenden Slots ein K.O.-Kriterium. Doch das ist nun beim One M8 anders. Erwähnenswert bleibt, dass sich der Slot nur mithilfe eines kleinen, im Lieferumfang enthaltenen, Werkzeugs öffnen lässt. Selbiges gilt übrigens auch für den nanoSIM-Einschub. Wer demnach regelmäßig die microSD-Karte auswechselt, sollte das kleine Pieks-Werkzeug stets bereit halten. Immerhin kann der Speicher aber nun auf über 128 GByte erweitert werden.


HTC One M8

Die Oberseite des HTC One M8 besteht übrigens wie bei Konkurrenzprodukten aus Kunststoff, um den Empfang nicht zu beeinträchtigen. Zumal dort auch der Infrarot-Sensor steckt, der sich zur Bedienung von Heimkinos einbinden lässt. Der Power-Button wurde seitens HTC vom linken ans rechte Ende der Oberseite verlagert. Im Test fiel uns dies des Öfteren störend auf, da man beim Ausschalten mit einer Hand leicht mit seinen Fingern gleichzeitig an die Lautstärkeregelung gerät, die nun an der linken Geräteseite ruht.
Im Lieferumfang sind neben dem One M8 selbst noch ein USB-Kabel, ein In-Ear-Headset, eine Tasche, eine Bedienungsanleitung und natürlich ein Ladegerät enthalten. Wie schon beim One aus dem Jahr 2013 hat uns HTC leider das In-Ear-Headset vorenthalten, so dass wir zu dessen Qualität nichts sagen können. Der Lieferumfang entspricht allerdings dem üblichen Standard und lässt Überraschungen vermissen.
Begeistert sind wir erneut von der Qualität der internen Lautsprecher, die abermals nur an der Front angebracht sind. Konkurrenten wie Samsung platzieren einen Lautsprecher an der Rückseite, was für den Multimedia-Genuss eher suboptimal ist. Hier bleibt HTC dem Design des One treu und kann definitiv punkten.


M8-Unterseite

Insgesamt gibt es am HTC One M8 wenig zu kritisieren, was das Design betrifft. Der Hersteller aus Taiwan baut die Stärken des One M7 konsequent aus, was sich im neu integrierten microSD-Kartenslot sowie dem noch stärkeren Metallgehäuse zeigt. Der Power-Button ist anders platziert als beim Vorgänger, bleibt aber in der Bedienung ähnlich gewöhnungsbedürftig. Ähnlich wie beim One von 2013 hält der Akku des One M8 in etwa zwei Tage Alltags-Nutzung durch. Dass die Laufzeit trotz vergrößerten Displays gleich bleibt, ist auf die höhere Akkukapazität zurückzuführen. Da auch beim Telefonieren keinerlei Probleme auftreten – man versteht sein Gegenüber glasklar – trifft HTC mit seiner Design-Philosophie und der Materialwahl voll ins Schwarze.

André Westphal

Redakteur

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