OBox soll PS4 und Xbox One ausstechen

Spielekonsole für den chinesischen Markt

Der chinesische Hersteller Snail Games veröffentlicht in seinem Heimatland mit der Obox eine Spielekonsole auf Basis des Betriebssystems Google Android. 2016 soll das Endprodukt auch nach Europa gelangen. Zumindest in Großbritannien soll die Obox erscheinen. Der Preis ist noch offen. Dabei verfolgt Snail Games mit der Obox anspruchsvolle Ziele und wähnt sich sowohl der Microsoft Xbox One als auch der Sony Playstation 4 überlegen. Beide Konsolen bezeichnen Sprecher Snail Games als bereits hoffnungslos technisch veraltet. PS4 und Xbox One seien Relikte aus einer vergangenen Ära.

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So kritisiert Snail Games die im Verhältnis zu PCs bereits jezt leistungsschwache Hardware, die keine Potentiale für die Zukunft biete. An diesem Punkt wolle man selbst mit der Obox mehr offerieren, denn die Konsole soll sich nachträglich aufrüsten lassen. Als Hardware-Basis dienen aktuell Nvidia Tegra K1 mit 2 bzw. 2,2 GHz Takt auf Basis der Architektur ARM Cortex-A15, 4 GByte RAM, eine Festplatte mit 500 GByte bzw. optional 1 TByte und 4 GByte Flash-Speicherplatz. Nachträglich lassen sich in der Obox auch größere Festplatten verbauen. Via HDMI lassen sich Videos auch mit 3840 x 2160 Bildpunkten aber maximal 30 Hz ausgeben. Auch die Decodierung von Videomaterial mit dem neuen Codec H.265 ist möglich. Als Schnittstellen stehen weiterhin Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.0, Ethernet und USB 3.0 zur Verfügung.

Snailgames kooperiert unter anderem mit dem Entwickler Gameloft, der zahlreiche seiner Spiele für die Obox portieren wird. Darunter etwa „Brothers in Arms 3: Sons of War“, „Modern Combat 4: Zero Hour“, „Asphalt 8: Airborne“ und „Wild Blood“. Langfristig hofft man auch Konsolen-Blockbuster wie „Call of Duty“ für die Obox anbieten zu können.

Quelle: Golem

André Westphal

Redakteur

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