Sega: Fokus verstärkt auf Mobile Games

Einnahmen geben die Richtung vor

Der Publisher Sega, Spieler-Veteranen noch gut durch beispielsweise sein Mega Drive im Gedächtnis, stellt bereits seit Jahren keine Spielekonsolen mehr her. Auch die Tätigkeiten als Publisher im PC- und Konsolenmarkt bringen in jüngster Zeit nicht die gewünschten Erfolge. Anders sieht es jedoch im Segment für Mobile Games aus: Dort zeigen sich die Apps von Sega als überaus erfolgreich. Entsprechend will das japanische Unternehmen seinen Fokus noch stärker auf Spiele für Smartphones und Tablets verlagern.

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So will Sega allein in der ersten Hälfte seines neuen Fiskaljahres zehn neue Mobile Games vertreiben. Verwunderlich ist dies angesichts der Einnahmen nicht: 13 der aktuellen Sega-Mobile-Games erwirtschaften mehr als 50 Mio. japanische Yen pro Monat. Sechs Titel kommen gar auf über 100 Mio. Yen im Monat und 2 gar auf über 500 Mio. Yen im Monat. Bei letzteren handelt es sich um die Titel „Chain Chronicle“ und „Puyopuyo!! Quest“. Mittlerweile macht der Umsatz durch Mobile Games für Sega fast 20 % der Gesamteinnahmen im Markt für Privatkunden aus.

Sega will dabei unterschiedliche Strategien für sein Heimatland Japan und den internationalen Markt anlegen. Für letzteren legt Sega keine Umsätze offen. Klar ist aber, dass Mobile Games für den Publisher zu einem wichtigen Fokus werden, den man in Zukunft ausbauen wird.

Quelle: GamesIndustry

André Westphal

Redakteur

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