TSMC setzt Hoffnungen auf „Internet of Things“

Neuer Markt mit hohem Chip-Bedarf

TSMC hat aktuell so seine Probleme, da viele ehemalige Auftraggeber zu Samsung abschwenken. Deren fortschrittlicher 14-Nanometer-FinFET-Herstellungsprozess erregt derzeit viel Aufmerksamkeit. TSMCs Präsident und Co-Geschäftsführer, CC Wei, setzt allerdings große Hoffnungen in den aufkeimenden Markt für das „Internet of Things“ („IoT“). Damit sind Produktgruppen gemeint, die zuvor nicht an das Internet angebunden waren – etwa Haushaltsgeräte. Wei glaubt, dass bis 2020 ein modernes Smart Home bis zu 500 an das Internet angebundene Geräte bereithalten könnte.

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So wie mobile Endgeräte einst als neuer Trend für Wachstum in der Chipindustrie gesorgt haben, als der PC-Markt stagnierte, werden laut Wei bald die IoT-Geräte den Rubel rollen lassen. TSMC investiere aktuell bereits intensiv in die Forschung und Entwicklung, um IoT-Herstellern beste Fertigungstechniken und Kapazitäten anzubieten.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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