Keine Zukunft für Fitness-Armbänder?

Manager von Virgin Active prophezeit schnelles Aus

Virgin Active betreibt international Fitnessstudios. Dessen Chief Information Office (CIO), Andy Caddy, wagt nun Prognosen zum Markt für Fitness-Wearables. Laut Caddy werden reine Fitness-Armbänder von Herstellern wie Fitbit und Jawbone innerhalb der nächsten zwei Jahre vom Markt verschwinden. Zur Kenntnis nehmen, dürften dies ohnehin nur wenige Kunden, denn der Markt ist verhältnismäßig klein. Die Armbänder können beispielsweise den Herzschlag überwachen, Schritte zählen und den Schlafrhythmus auswerten.

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Laut Caddy seien die Armbänder aber für die meisten Kunden zu unpraktisch. Und dank der Konkurrenz durch Kombinationen aus Smartphones und Smartwatches mit entsprechenden Gesundheits-Apps entschwinde auch der letzte Sinn und Zweck der reinen Fitness-Wearables. Eher könne er sich vorstellen, dass viele Techniken direkt in Sportbekleidung eingearbeitet werden. Generell attestiert der Virgin-Active-Manager dem Markt aber noch zu unausgreifte Techniken. Auch das Fehlen übergreifender Standards schrecke Käufer ab: „Ein Pulsmesser an einem Samsung-Gerät arbeitet beispielsweise völlig anders, als der an einem Apple-Gadget. Darum ist es für Kunden sehr schwierig die Hardware wirklich produktiv zu nutzen“, zieht Caddy sein Fazit.

Quelle: Computing

André Westphal

Redakteur

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