Sony Mobile verliert in den USA den Mut

Auch in Brasilien, China und Indien sieht es düster aus

Sony Mobile veröffentlicht mit den Xperia-Smartphones durchaus solide Geräte. Doch im hart umkämpften Android-Markt, in dem sich mittlerweile auch Hersteller wie Huawei mit aggressiven Preisen tummeln, gehen vor allem Sonys Flaggschiffe immer mehr unter. Auf einem Investorentreffen in Tokio zieht Sony Mobile entsprechend seine Konsequenzen. So hat Sony Mobile bestätigt, das man den Fokus in Zukunft von Märkten wie Brasilien, China, Indien aber auch den USA entferne. Dort erreiche man schlichtweg zu wenig Wachstum.

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Trotzdem wird Sony Mobile in den genannten Märkten aktiv bleiben, in Zukunft aber vermutlich das Marketing dort zurückfahren und weniger exklusive abkommen mit Mobilfunkanbietern abschließen. Auch in Lateinamerika dürfte Sony ähnlich vorgehen. Verlagern möchte Sony Mobile seine Aufmerksamkeit auf Ostasien, also auch sein Heimatland Japan, den Mittleren Osten und Europa.

In den genannten Märkten will Sony Mobile außerdem vor allem mit Smartphones jenseits der 250 US-Dollar punkten – also in der gehobenen Mittelklasse bzw. im High-End-Segment. Gerechtfertigt wird die Vorgehensweise mit der extremen Konkurrenz im unteren Preissegment. Klar ist, dass Sony jedoch auch im anvisierten, gehobenen Markt zulegen müsste, um mit attraktiven Preis- / Leistungsverhältnissen gegen die Konkurrenz zu bestehen.

Quelle: XperiaBlog

André Westphal

Redakteur

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