Nillkin MC3 PRO Wireless Speaker im Test - Seite 3

Bluetooth-Lautsprecher mit Beleuchtung & Powerbank für 60 Euro

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Betrieb

Musik kann vom Nillkin MC3 PRO zum Beispiel über Bluetooth 4.2 per Smartphone, über das Audiokabel oder über die MicroSD-Karte abgespielt werden. Wird das Smartphone mit Bluetooth verbunden, können auch Telefonate angenommen und über das Gerät durchgeführt werden. Dafür ist das Mikrofon im oberen Teil des Gerätes verbaut worden, per Sprache steuern lässt sich das Gerät so allerdings nicht. Über die SD-Karte können die Formate WAV, APE, FLAC, MP3 und WMA wiedergegeben werden.

Die Wiedergabequalität von verschiedenen Musikstücken ist gut und die Lautstärke lässt sich zudem weit genug nach oben regulieren. Wunder dürfen von dem Gerät natürlich nicht erwartet werden. So werden Bässe nur sehr schwach wiedergegeben und auch eine volumige Stimmung kann nicht erzeugt werden. Blechern und billig klingt der Sound aber ebenfalls nicht. Die Qualität ist daher bauartbedingt als gut zu bezeichnen.

Warmweiße Beleuchtung

Eine Besonderheit des Gerätes ist natürlich die Beleuchtung. Möglich sind drei Modi. Alle drei Modi lassen sich in vier Lichtstärken wiedergeben. Dafür wird der obere Teil einfach immer weiter nach links gedreht, bis die gewünschte Helligkeit erreicht ist. Der erste Modus ist eine dauerhafte, warmweiße Beleuchtung. Die Beleuchtung ist durchaus ausreichend, um einen kleinen Tisch mit vier Personen gemütlich auszuleuchten – nicht strahlend hell, aber so wie es sonst 2-3 große Kerzen tun würden. Der zweite Modus ist ein durchgängiger Wechsel der Farben und der dritte Modus ein Wechsel der Lichter unter Berücksichtigung der Musikschnelligkeit. Das Licht kann zudem „eingefroren“ werden, wodurch das Gerät zum Beispiel auch dauerhaft blau oder rot leuchten kann.

Als Powerbank kann das Gerät ebenfalls genutzt werden. Dafür wird das beigelegte Kabel und ein übliches Smartphone-Kabel mit USB verwendet. Die Akkuleistung beträgt 3600 mAh. Dies ist ungefähr soviel, wie auch aktuelle Smartphones besitzen. Wir haben das Gerät über mehrere Wochen jeweils für wenige Minuten oder auch mal 1-2 Stunden verwendet. Es hat sich dabei (kaum) selbst entladen, was sehr positiv zu werten ist. Die versprochenen 10 Stunden Musikgenuß können wir daher bestätigen. Wir gehen sogar von einer längeren Laufzeit aus, haben diese über die lange Zeit aber nicht exakt nachhalten können. Wieviel Akkulaufzeit das Gerät noch besitzt, wird leider nicht angezeigt, was im schlimmsten Fall zu bösen Überraschungen führen kann.

Christian Kraft

Redakteur

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