Cubot Quest Lite: Outdoor-Smartphone zum kleinen Preis im Test - Seite 2

Hersteller bewirbt das mobile Endgerät als sportlichen Begleiter

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Ausstattung und Verarbeitung

Im Lieferumfang des Cubot Quest Lite ist leider ein Adapter von USB Typ-C zu 3,5-mm-Audio zu vermissen. Denn im Gegensatz zum Max 2 hat der Hersteller hier den klassischen Kopfhöreranschluss gestrichen. Schade, dass man den Käufern also einen entsprechenden Adapter vorenthält. Er muss folgerichtig bei Bedarf separat nachgekauft werden.

Auch eine Schutzhülle, wie sie sonst in der Regel chinesischen Smartphones beiliegt, fehlt. Das dürfte aber der Tatsache geschuldet sein, dass es sich eben um ein Outdoor-Smartphone handelt, das von Haus aus auch ohne Hülle einiges aushalten soll. Was bleibt, sind das EU-Ladegerät, USB-Kabel, Bedienungsanleitung und eine SIM-Nadel.

Das Design des Cubot Quest Lite ist recht rustikal gehalten, mit deutlich sichtbaren Schrauben an den Seiten. Rahmen und Rückseite sind von einer Art Gummierung überzogen und der Anschluss für den USB-Port mit einem Deckel geschützt. An den Seiten des Rahmens prangen in Großbuchstaben Hinweise auf „Shockproof“ und „Waterproof“.

Links am Gerät befinden sich der Slot für SIM-/MicroSD-Karten und eine Sondertaste, über die sich z.B. der Google Assistant aufrufen lässt. Rechts sitzen der Powerbutton und darunter zwei getrennte Lautstärketasten. An der Unterseite ruht der bereits erwähnte Anschluss für USB Typ-C, welcher mit einem Deckel versehen ist.

Die Rückseite übertreibt es dann etwas und ist mit Figuren bebildert, die sich dem Sport beim Laufen, Radfahren und Rudern hingeben. Darunter prangt der Hinweis „Sport Phone“. Ob das bei Kunden so gut ankommt, sei einmal dahingestellt. Zumindest wird am Verwendungszweck des Cubot Quest Lite kein Zweifel gelassen.

An der Vorderseite gibt es einen für das Jahr 2019 immensen Rahmen um den Bildschirm, so dass ganz reguläre Lautsprecher, eine Frontkamera und unter dem Bildschirm sogar gesonderte, kapazitive Tasten für den App-Switcher, Home und Zurück sitzen. Das erinnert einen fast an Smartphones von vor ein paar Jahren. Allerdings war es durchaus eine kluge Entscheidung, sich auf diese Weise die Software-Buttons zu sparen, da der Screen des Cubot Quest Lite eben mit 5 Zoll Diagonale eher kompakt bleibt.

Klein ist das Cubot Quest Lite aufgrund der großen Ränder um das Display und des robusten Gehäuses dennoch nicht. Die Verarbeitung passt aber, auch wenn das Retro-Design Geschmackssache sein dürfte und die allzu deutliche Kennzeichnung als „Sport Phone“ mit entsprechender Bebilderung nicht unbedingt elegant wirkt.

Anmerkung: Das Cubot Quest Lite ist nach Schutzklasse IP68 resistent gegen Staub und Wasser. Man sollte aber darauf achten, dass der USB-Verschluss fest sitzt. Außerdem gilt dies nur bei Süßwasser, ins Schwimmbad oder ins Meer sollte man das Smartphone also lieber dennoch nicht mitnehmen.

André Westphal

Redakteur

3 Antworten

  1. titi sagt:

    Kein NFC ? Komisch auf der Gearbest-Seite wird mit einer großen Grafik NFC in diesem Handy beworben. Was stimmt denn nun ?

    • André Westphal sagt:

      Hey, danke für den Hinweis, das war mein Fehler! Ich habs korrigiert, es ist tatsächlich NFC an Bord!

  2. ThomasD sagt:

    Gutes Schreiben und eine gute Zusammenfassung, aber ich hätte einige Modelle im Artikel erwähnt. Das Ulefone Armor 6E ist auch ein sehr gutes Modell, nicht teuer und mit vielen Extras ausgestattet:
    https://kinatechs.com/phones/ulefone-armor-6e
    Und es gibt auch viele neue Handys in diesem Jahr, die erwähnt werden können. Das Ulefone Armor 6 ist zwar eine teurere Kategorie, aber das Ulefone Power 5S mit dem 6-Zoll-Helio P23 ist meines Erachtens auch ein empfohlenes Modell:
    https://kinatechs.com/phones/ulefone-power-5-s
    Wenn Sie ein solches Telefon kaufen möchten, müssen Sie auf den Markt schauen, da es viele chinesische Hersteller zu unterschiedlichen Preisen und mit unterschiedlicher Ausstattung gibt.

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