Intel 14-nm-CPUs wohl weiterhin knapp

Produktion von 14-nm-Chips bei Intel angeblich weiterhin nicht ausreichend

Intel hatte zuletzt einige Probleme mit ihrer Chip-Fertigung, deren ausgelieferte CPU-Mengen hinter dem Bedarf zurück blieb. Zunächst verzögerte sich die Einführung der neuen 10-nm-CPUs (Ice Lake) um mehr als ein Jahr, dann gab es Lieferschwierigkeiten bei den aktuellen 14-nm-CPUs. Jetzt wird gemeldet, dass sich dies auch in nächster Zeit fortsetzen wird.

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Wie Quellen aus der Branche in Taiwan berichten, würde die 14-Nanometer-Produktion der Prozessoren von Intel weiterhin nicht der Nachfrage gerecht. Dies soll dazu führen, dass etliche Notebook-Hersteller die Einführung neuer Modelle auf das nächste Jahr verschieben, statt sie für das Weihnachsgeschäft zu präsentieren.

Betroffen davon seien höchstwahrscheinlich die vor einem Monat offiziell angekündigte zehnte Generation von Intels Mobilprozessoren mit dem Codenamen „Comet Lake“. Diese Core i3-, i5- und i7-10000 CPUs kommen aus der mehrfach überarbeiteten 14-Nanometer-Fertigung (14nm++), die höhere Taktraten und eine verbesserte Energieeffizienz bieten soll. Nun muss man davon ausgehen, dass weniger neue Notebooks auf dieser Basis in den Handel kommen werden und auch die Lieferbarkeit nicht ausreichend sein wird – zumindest bis Intel die Fertigungsprobleme in den Griff bekommt.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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