Huawei stellt HarmonyOS vor: Eigenes Betriebssystem soll in die Zukunft führen

Geräteübergreifende Vernetzung ist das Motto der Plattform

Huawei hat heute sein neues Betriebssystem HarmonyOS vorgestellt. Es befand sich zuvor in der Beta, geht aber nun quasi final an den Start. Versorgt werden mit der Plattform direkt mehrere Geräte: die neuen Huawei Watch 3 und Watch 3 Pro plus auch die MatePad 11 und MatePad Pro 12. Laut Huawei sei das Motto des Systems „Unlock Possibilities“. Man lege es primär auf die geräteübergreifende Vernetzung an. Zudem biete HarmonyOS „konkurrenzlose Performance“, innovative Funktionen und hohe Sicherheit.

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Vom Smartphone über die Smartwatch bis hin zum Smart Home – alles lasse sich mit HarmonyOS nahtlos nutzen. Für Entwickler ermögliche HarmonyOS dank seiner Open-Source-Eignung die plattformübergreifende Entwicklung von Apps über verschiedene Geräte hinweg. Deswegen denken die Chinesen dann auch, dass die Plattform sehr schnell wachsen werde. Das neue Kontrollzentrum unterstütze Verbindungen, die es Nutzern ermöglichen, die gewünschten Geräte basierend auf bestimmten Szenarien nahtlos zu verbinden. Filme lassen sich etwa mit einem Wisch über ein Smartscreen-Symbol vom Smartphone auf den Fernseher projizieren.

Mit HarmonyOS lassen sich Apps laut Huawei beliebig zwischen verschiedenen Geräten hin- und herschieben, ohne sie auf jedem einzelnen Gerät installieren zu müssen. Gamer verschieben so laufende Spiele – ohne Unterbrechung – ganz per Wisch auf etwa ein MatePad Pro 12.6 oder den Fernseher. HiLink wird deswegen nun auch zu HarmonyOS Connect und stattet kompatible Smart-Home-Geräte außerhalb des Huawei-Kosmos mit smarten Funktionen aus.

HarmonyOS verwaltet die Benutzerdaten nach Kategorien und schützt Geräte nach Stufen, indem es spezifische Sicherheitsschwellen für „Super Devices“ festlegt. Nur Geräte, welche die Sicherheitsanforderungen erfüllen, dürfen auf die jeweiligen Daten zugreifen. Nun wird es aber natürlich darauf ankommen, wie das System am Markt angenommen wird.

Quelle: Pressemitteilung

André Westphal

Redakteur

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