Monitore der nächsten Generation: QD-OLED merzt endlich seine größte Schwäche aus

Samsung Display verrät auf der CES 2026 mehr

Samsung Display ist der Zulieferer von QD-OLED-Displays und beliefert damit zahlreiche Monitorhersteller wie Asus, MSI, Dell (Alienware) und viele mehr. Nach eigenen Angaben dominiert man damit im Bereich der OLED-Panels für Monitore und hält Marktanteile von 75 %. Doch eine entscheidende Schwachstelle ist bisher die Darstellung von Texten gewesen. Jene soll bei kommenden Modellen endlich ausgemerzt sein.

Anzeige

Ursache: QD-OLED-Monitore nutzten bisher für die farbigen Subpixel eine Anordnung im Dreieck. Das hat dazu geführt, dass rund um die Konturen von Texten Farbsäume zu sehen gewesen sind. Davon sind auch Fernsehgeräte mit der Technologie betroffen, aufgrund der üblicherweise höheren Sitzabstände und abweichenden Anwendungsgebiete, fällt dieses Problem an Smart-TVs aber weniger auf. Beim Arbeiten an einem Monitor kann dies aber leider deutlich sichtbar sein.

Für seine neuen QD-OLED-Panels, mit denen Samsung Display nach eigenen Angaben bereits Partner wie Asus, MSI und Gigabyte beliefert, setzt man jedoch nun auf eine neue Subpixel-Anordnung – nämlich vertikal, also untereinander. Der Zulieferer spricht auch von einem V-Stripe-Aufbau. Dadurch sollen die Probleme mit der Textdarstellung endlich der Vergangenheit angehören.

Die neuen QD-OLED-Panels zeigt man auch auf der CES 2026 – mit 34 Zoll Diagonale, dem Format 21:9, 360 Hz Bildwiederholrate und einer Helligkeit von 1.300 Nits. Im Verlauf des Jahres sollen dann die ersten Monitore von Partnern auf den Markt kommen. Vermutlich werden letztere bereits auf der CES 2026 dann auch erste Modelle vorstellen.

Quelle: Samsung Display

André Westphal

Redakteur

4 Antworten

  1. dudu sagt:

    Danke für den Hinweis – spannend zu sehen, wie schnell sich das Thema entwickelt.

  2. squarefaceicon sagt:

    Danke für den ausführlichen Artikel! Als jemand, der viel Zeit vor dem Monitor verbringt, war die Farbsäume-Problematik echt ärgerlich. Dass Samsung Display diese Schwäche endlich behebt, ist toll. Die vorgestellten 34-Zoll-Modelle mit 360 Hz und 1300 Nits klingen zudem total lecker – ich freue mich auf die ersten Tests der Partner-Hersteller!

  3. Yuni Wang sagt:

    Es ist beeindruckend, dass Samsung Display die Problematik der Textdarstellung auf QD-OLED-Monitoren endlich angeht. Farbsäume rund um Textkonturen waren definitiv ein störendes Problem, besonders bei der Arbeit am Monitor. Die neue vertikale Subpixel-Anordnung (V-Stripe-Aufbau) klingt vielversprechend, und ich bin gespannt, wie sich das auf die Bildqualität auswirken wird.

    Die Spezifikationen der neuen QD-OLED-Displays, wie 360 Hz und eine Helligkeit von 1.300 Nits, klingen wirklich beeindruckend! Mit dieser Kombination aus hoher Bildwiederholrate und verbesserter Textdarstellung könnte Samsung Display die OLED-Technologie auf das nächste Level bringen. Ich freue mich darauf, die ersten Monitore auf der CES 2026 zu sehen.

    Es wird interessant zu beobachten, wie sich diese neuen Panels im Markt behaupten, vor allem angesichts des hohen Marktanteils von 75 %, den Samsung Display bereits hält.

  4. justin sagt:

    Spannender Artikel – wenn QD-OLED das Thema Schwarzwert bei hellem Umgebungslicht bzw. die „Grauschleier“-Problematik wirklich deutlich reduziert, wäre das für mich der größte Schritt nach vorn.
    Bleibt nur die Frage: Wie stark wirkt sich das in der Praxis bei normalem Tageslicht aus – und ob die Preise wieder komplett eskalieren.

Schreibe einen Kommentar zu squarefaceicon Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert