Ein neues Gerücht deutet auf eine ungewöhnliche Speicher-Konfiguration in Nvidias Einsteigersegment der RTX 50 Serie hin. Demnach könnte Nvidia eine Variante der GeForce RTX 5050 mit 9 GByte VRAM vorbereiten. Gleichzeitig soll es Anpassungen bei der GeForce RTX 5060 geben. Die Informationen stammen von einem bekannten Hardware-Leaker, der vor allem Änderungen bei der Speicherbestückung und der Chip-Zuteilung innerhalb der RTX 50 Familie beschreibt.
Im Mittelpunkt steht die mögliche Abkehr von der üblichen 8-GByte-Konfiguration bei der RTX 5050. Stattdessen könnte Nvidia auf 9 GByte VRAM setzen. Technisch soll dies durch den Einsatz von 3 GByte großen GDDR7-Speicherchips erreicht werden.
Die bisherige Konfiguration der seit Juli für 250 US-Dollar erhältlichen GeForce RTX 5050 basiert demnach auf 8 GByte GDDR6 mit 20 Gbit/s über eine 128 bit breite Speicherschnittstelle, was eine Bandbreite von rund 320 GByte/s ergibt. Die neue Variante würde dagegen 28 Gbit/s GDDR7 verwenden, allerdings nur über ein 96-bit-Interface. Trotz des schmaleren Busses läge die Bandbreite damit bei etwa 336 GByte/s, also leicht über der bisherigen Version.
Der VRAM-Ausbau von 8 auf 9 GByte entspricht zudem einer Kapazitätssteigerung von 12,5 Prozent. Sollte sich das Gerücht bestätigen, wäre diese Variante wohl weniger als Leistungsupgrade gedacht, sondern eher als Möglichkeit, Engpässe bei speicherintensiven Anwendungen oder Spielen zu reduzieren.
An der GPU selbst soll sich laut Leak kaum etwas ändern. Weiterhin wird der GB207-Chip aus der Blackwell-Generation erwartet, der mit 2560 CUDA-Kernen ausgestattet sein soll. Auch die TGP von rund 130 Watt soll unverändert bleiben. Damit würde der Unterschied zwischen der 8- und der 9-GByte-Version primär in Szenarien sichtbar werden, in denen Anwendungen oder Spiele an die 8-GByte-Grenze stoßen.
Neben der RTX 5050 erwähnt der Leak auch Anpassungen bei der RTX 5060. Demnach könnte Nvidia den Chip auf eine abgespeckte Version des größeren GB205-Dies umstellen, der eigentlich für die GeForce RTX 5070 vorgesehen ist. Eine solche Änderung würde vermutlich neue Platinenlayouts für Boardpartner erfordern. Gleichzeitig sollen Designs verstärkt auf klassische 8-Pin-Stromanschlüsse setzen. Hintergrund der möglichen Anpassungen sollen Lieferengpässe bei niedrigeren Blackwell-GPUs sein, die Nvidia zu einer flexibleren Chip-Zuteilung zwingen könnten.
Zusätzlich behauptet das Gerücht, dass eine zuvor diskutierte RTX 5060 mit 12 GByte VRAM inzwischen nicht mehr geplant sei. Sollte das stimmen, würde die Auswahl an VRAM-stärkeren Modellen im unteren Mainstream-Segment schrumpfen. In diesem Kontext könnte eine RTX 5050 mit 9 GByte VRAM – trotz der ungewöhnlichen Speichergröße – strategisch sinnvoller erscheinen, als es auf den ersten Blick wirkt. Wie zuverlässig diese Informationen sind, bleibt jedoch abzuwarten.
Quelle: MEGAsizeGPU @ X

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