Vor mehreren Jahren sorgte es für Aufsehen, dass viele namhafte Hersteller, darunter auch Samsung, in Benchmarks schummelten. So erkannten die Systeme der Smartphones, wenn ein Benchmark gestartet worden ist. Daraufhin wurden spezielle Performance-Modi aktiviert, welche im Alltag nicht zur Verfügung standen. Deswegen kamen Ergebnisse zustande, welche nicht der realen Leistung entsprachen Als Folge verschärften die Benchmark-Entwickler die Regeln und Hersteller lenkten ein. Dennoch gibt es jetzt einen neuen, problematischen Fall.
So hat UL Solutions, das Unternehmen hinter 3DMark, die beiden Modelle RedMagic 11 Pro und RedMagic 11 Pro aus allen Rankings ausgeschlossen. Man hat festgestellt, dass die Gaming-Smartphones bei Erkennung von 3DMark einen speziellen Performance-Modus aktivieren, der dem „Diablo“-Modus ähnelt, den User bewusst anknipsen können. Allerdings erfolgt die Aktivierung in diesem Fall im Hintergrund und kann auch nicht durch den Nutzer beeinflusst werden. Genau das verstößt aber gegen die Vorgaben für Hersteller.
UL Solutions hat die Ergebnisse aus dem öffentlichen 3DMark mit einer speziellen, internen Version verglichen, die man unter anderer Bezeichnung auf die RedMagic 11 Pro und Pro+ schob. Ergebnis: In der öffentlichen Version schnitten die Gaming-Smartphones um bis zu 24 % besser ab – obwohl die Tests haargenau gleich gewesen sind. Deswegen hat man beide Geräte nun aus seinen Rankings gestrichen. Denn die erzielten Ergebnisse spiegeln nicht die Leistung im Alltag wider und sind daher für Vergleiche untauglich.
RedMagic hat sich zu der Misere bisher nicht geäußert. Da wird es durchaus spannend, ob noch eine Stellungnahme folgt.
Quelle: 3DMark

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