Google hat diese Woche wie erwartet seine neue Laptop-Kategorie Googlebook gestartet. Anders als klassische Chromebooks sollen die neuen Geräte nicht primär als günstige Einstiegs- oder Schulrechner positioniert werden, sondern mit hochwertiger Hardware, OLED-Displays, leistungsfähigen Prozessoren und einer engen Verzahnung mit Android-Smartphones punkten. In Deutschland sind zunächst vier Modelle von Acer, ASUS, HP und Lenovo vorgesehen. Die Preise beginnen bei 1199 Euro.
Das günstigste Modell im deutschen Googlebook-Angebot ist das HP Googlebook 14 ab 1199 Euro. Es verfügt über ein 14 Zoll großes OLED-Touchdisplay mit 3K-Auflösung, einen Qualcomm Snapdragon X Elite Prozessor, 16 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte Speicherplatz. Die angegebene Akkulaufzeit beträgt bis zu 19 Stunden.
Das Acer Googlebook 14 kostet ab 1249 Euro. Es setzt auf einen Intel Core Ultra 5 oder Core Ultra 7 und besitzt ebenfalls ein 14 Zoll großes OLED-Touchdisplay mit 2,8K-Auflösung. Das Gerät bringt 1,15 kg auf die Waage und soll bis zu 16 Stunden Laufzeit erreichen.
Für 1399 Euro startet das ASUS Googlebook 14. Das mit 0,99 kg besonders leichte Notebook nutzt einen Intel Core Ultra 7, 16 GByte RAM und 512 GByte SSD. Das 14-Zoll-OLED-Touchdisplay löst mit 2,8K auf. Die integrierte NPU erreicht laut Google bis zu 50 TOPS.
Das größte Modell der deutschen Auswahl ist das Lenovo Googlebook 15 ab 1379 Euro. Es besitzt ein 15,3 Zoll großes OLED-Touchdisplay mit 2,8K-Auflösung und wird von einem Intel Core Ultra 5 angetrieben. Mit 1,29 kg ist es trotz des größeren Displays vergleichsweise leicht. Die Akkulaufzeit soll bis zu 13 Stunden betragen.
- ASUS Googlebook 14
- Acer Googlebook 14
- HP Googlebook 14
Alle vier Modelle verfügen in der deutschen Basiskonfiguration über 16 GByte RAM und 512 GByte Speicherplatz. Bei den Prozessoren kommen Intels Core Ultra Chips beziehungsweise Qualcomms Snapdragon X Elite zum Einsatz. Die integrierten NPUs erreichen je nach Modell bis zu 50 TOPS und sollen insbesondere lokale KI-Funktionen unterstützen.
Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Plattform ist die Verbindung zu Android-Smartphones. Googlebooks sollen das Smartphone stärker mit dem Notebook verknüpfen und beispielsweise das Streamen von Smartphone-Apps, die gemeinsame Nutzung von Dateien sowie das Übertragen von Aufgaben ermöglichen. Voraussetzung für einige Funktionen ist ein Smartphone mit Android 17 oder neuer.
Google positioniert Googlebook zudem als Verbindung aus ChromeOS- und Android-Technologien. Android-Apps lassen sich direkt über den Google Play Store installieren. Zusätzlich können Nutzer mit Apps interagieren, die auf dem Smartphone ausgeführt werden, ohne diese nochmals auf dem Notebook installieren zu müssen. Auch Microsoft 365 Dateien lassen sich über die entsprechende App bearbeiten.
- ASUS Googlebook 14
- Acer Googlebook 14
- Lenovo Googlebook 15
Eine zentrale Rolle spielt außerdem Googles KI-Assistent Gemini. Die Geräte sind laut Google speziell für „Gemini Intelligence“ entwickelt und sollen KI-Funktionen stärker in den Notebook-Alltag integrieren. Dazu kommen Anwendungen wie Adobe Photoshop, Premiere und weitere Apps aus dem Google Play Store.
Auch bei der Hardware grenzt Googlebook die neue Geräteklasse von herkömmlichen Chromebooks ab. Google setzt auf hochwertige Materialien, OLED-Touchscreens, beleuchtete Tastaturen und je nach Modell besonders leichte Gehäuse. Für die Sicherheit sind Titan-C-Sicherheitschips integriert.
Zum Verkaufsstart erhalten Käufer zudem ein Jahr Google AI Pro mit 5 TByte Cloud-Speicher. Darüber hinaus sind zeitlich begrenzte Zugaben wie Testzeiträume für YouTube Premium, Adobe Photoshop, Adobe Premiere, CapCut sowie ein Jahr GeForce Now vorgesehen.
Die ersten Googlebooks sollen in Deutschland ab 5. Oktober 2026 erhältlich sein. Damit versucht Google, das bisher vor allem mit günstigen Geräten verbundene Chromebook-Konzept deutlich in Richtung Premium-Notebook weiterzuentwickeln.
Quelle: Google






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