Die Speicherkrise nimmt kein Ende. So sind aufgrund des KI-Hypes die Preise für RAM und Speicherplatz seit rund einem Jahr regelrecht explodiert. Ändern dürfte sich das in den nächsten Jahren nicht. So rechnen Hersteller wie Micron sowie Branchenkenner damit, dass sich die Situation 2027/2028 eher verschärfen als bessern könnte.
Marktforscher rechnen mit weitreichenden Konsequenzen. Schon jetzt brechen die Notebook-Verkäufe beispielsweise wegen des erhöhten Preisniveaus um ca. 25 % ein. Zudem werden bestimmte Gerätekategorien, wie etwa Einstiegs-Smartphones, schlichtweg unmöglich. RAM und Speicherplatz fressen einen Großteil der Komponentenkosten. Eine Balance zwischen Angebot und Nachfrage ist also im Markt für Arbeitsspeicher bzw. Speicherplatz in den nächsten beiden Jahren nicht absehbar.
Erst ab 2030 könnte es am Markt wieder etwas geregelter zugehen. Allerdings ist auch dann nicht mehr mit Preisen zu rechnen, wie wir sie noch von Anfang 2025 kennen. Beispielsweise konnte man „damals“ 64 GByte spieletauglichen DDR5-RAM für rund 250 Euro erwerben. Inzwischen sind die Preise für derartige Kits auf über 1.000 Euro geklettert.
Quelle: Computerbase

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