SK Hynix will die Speicherkrise auflösen: Verdreifachung der Fertigungskapazitäten

Der Ausbau wird jedoch bis 2034 dauern.

Der Zulieferer SK Hynix will die Fertigungskapazitäten für Speicher bis 2034 verdreifachen. Als Zwischenschritt strebt man bis 2031 schon einmal eine Verdopplung an. Damit zieht man seine Pläne vor, die so eine Kapazitätserhöhung eigentlich erst bis 2045 vorgesehen hatten. Den Turbo legt man vor allem wegen der aktuellen Speicherkrise ein. Denn Zulieferer wie SK Hynix, Samsung Foundry oder Micron könnten sich dank des KI-Hypes vor Aufträgen nicht mehr retten.

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Deswegen sind bedauerlicherweise auch die Preise für Privatkunden in den letzten Jahren massiv angestiegen. So haben sich beispielsweise die Preise für DDR5-RAM vervielfacht. Aber auch Notebooks, Spielekonsolen und natürlich SSDs sind massiv teurer geworden. Micron hat sogar eine Marke für Privatkunden, Crucial, gänzlich begraben. Stattdessen fokussiert man sich auf den lukrativeren Markt für Geschäftskunden.

SK hynix GDDR7

Wer sich nun fragt, warum SK Hynix mehrere Jahre benötigt, um die Fertigungskapazitäten zu erhöhen: Der Aufbau neuer Fabriken mit dem für die Speicherherstellung filigranen Equipment benötigt Zeit. Die hochsensiblen Anlagen müssen sicher und zuverlässig arbeiten können, so dass Präzision unerlässlich ist. Dabei schließt der südkoreanische Fertiger auch den Bau weiterer Anlagen im Ausland nicht aus. Zum Beispiel bewertet SK Hynix Japan als attraktiven Standort. Konkreter wird man jedoch noch nicht.

Quelle: Nikkei

André Westphal

Redakteur

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