Anker SOLIX stellt Impact Whitepaper vor: Vom Balkonkraftwerk zum Energiesystem

Balkonkraftwerke und Mini-PV-Systeme mit Speicher steigern Eigenverbrauch, senken Stromkosten, entlasten Stromnetze und leisten Beitrag zum Klimaschutz

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Anker SOLIX, die weltweit führende Marke für Balkonkraftwerk-Stromspeicher[1], stellt heute sein Impact Whitepaper „Vom Balkonkraftwerk zum Energiesystem“ vor. Der datenbasierte Bericht zeigt auf Basis einer zufälligen Stichprobe realer Betriebsdaten aus dem Jahr 2025, welchen Beitrag Balkonkraftwerks- und Mini-PV-Systeme mit Speicher bereits heute für Haushalte, Stromnetze und Klimaschutz leisten können.

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Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Analysierte Systeme erzeugten 2025 insgesamt 206 Millionen Kilowattstunden Solarstrom
  • 83 Prozent Eigenverbrauchsquote: Der Großteil des erzeugten Solarstroms wird direkt im Haushalt genutzt
  • Gesamte Stromkostenersparnis der untersuchten Haushalte: 65 Millionen Euro – 270 bis 360 Euro durchschnittliche jährliche Einsparung pro Haushalt
  • Reduzierte Spitzenlast im Stromnetz: Dank intelligentem Speicherbetrieb vormittags und abends wird Stromverbrauch in Zeiten hoher Nachfrage verschoben
  • 75.000 Tonnen vermiedene CO₂-Emissionen

Auswertung realer Nutzungsdaten

Die Ergebnisse basieren auf einer anonymisierten Auswertung realer Betriebsdaten von Anker SOLIX Solarbank-Systemen in Deutschland aus dem Jahr 2025. Für die Analyse wurde aus der Grundgesamtheit aller Nutzer, die der Datenverarbeitung zugestimmt haben, eine zufällige Stichprobe von rund 230.000 Haushalten ausgewählt.

Die Auswertung zeigt, dass die Systeme mit Speicher bereits heute messbare Effekte erzielen: Sie erzeugten im Jahr 2025 insgesamt 206 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, von denen 83 Prozent direkt im Haushalt genutzt wurden – deutlich mehr als bei Systemen ohne Speicher. Daraus ergaben sich Stromkosten-Einsparungen von insgesamt rund 65 Millionen Euro. Pro Haushalt lagen die Einsparungen bei durchschnittlich 270 bis 360 Euro.

Vom Haushaltsnutzen zur Systemwirkung: Speicher entlasten auch Stromnetze

Die Auswertung der Nutzungsdaten belegt: Batteriespeicher in den Systemen verschieben einen Teil der Solarstromnutzung gezielt in Zeiten hoher Nachfrage. 52 Prozent der Speicherladung passiert zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, während 68 Prozent der gespeicherten Energie in den Abendstunden zwischen 18:00 und 22:00 Uhr verbraucht werden – also genau dann, wenn der Strombedarf in Haushalten besonders hoch ist.

Anker SOLIX Power Dock Pro

Dadurch wird die Spitzenlast um rund 120 bis 190 Megawatt reduziert, verteilt über Wohngebiete in ganz Deutschland. Auch Kleinspeicher werden so zum entscheidenden Faktor für lokale Puffer im Stromnetz: Sie nehmen Solarüberschüsse lokal auf und reduzieren gleichzeitig den Netzbezug in Zeiten hoher Nachfrage. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung betrifft die Netzeinspeisung: 34 Prozent der analysierten Systeme arbeiten im vollständigen Null-Einspeise-Modus, weitere 38,5 Prozent speisen weniger als fünf Kilowattstunden pro Tag ins Netz ein. Insgesamt verursachen damit 72,5 Prozent der untersuchten Anlagen nur wenig bis gar keine Rückspeisung in das Verteilnetz.

Intelligente Energiesteuerung erhöht wirtschaftlichen Nutzen

Nutzer mit Anker Intelligence™-Optimierung (KI-basierte Steuerung der Systeme von Anker SOLIX) erzielten laut Analyse einen durchschnittlichen Mehrertrag von rund 270 Euro innerhalb von sechs Monaten. Diese Steuerung kombiniert Preis- und Wetterprognosen mit lernenden Verbrauchsprofilen und passt Lade- und Entladeentscheidungen kontinuierlich an. Dadurch können Haushalte Strom gezielt in günstigen Zeitfenstern speichern und zu Zeiten hoher Preise nutzen.

Messbarer Beitrag zum Klimaschutz

Neben wirtschaftlichen und systemischen Effekten wirft das Whitepaper auch einen Blick auf den Klimabeitrag dezentraler Solar-Speichersysteme: Durch den Eigenverbrauch von 171 Millionen Kilowattstunden Solarstrom wurden im Jahr 2025 laut Nutzerdaten der Studie rund 75.000 Tonnen CO₂ vermieden (berechnet auf Basis des durchschnittlichen Emissionsfaktors des deutschen Strommixes). Das entspricht etwa dem jährlichen Stromfußabdruck von rund 57.700 Haushalten oder den Jahresemissionen von etwa 41.000 Pkw.

Wachsende Bedeutung dezentraler Energiesysteme

Mit inzwischen über einer Million registrierten Balkonkraftwerken in Deutschland entwickeln sich Steckersolar-Systeme und Kleinspeicher zunehmend von einer Nischenlösung zu einem relevanten Bestandteil der dezentralen Energieversorgung. Die im Whitepaper analysierten Daten von Anker SOLIX zeigen, dass auch Kleinspeicher die Wirtschaftlichkeit von Steckersolar- oder Mini-PV-Systemen deutlich erhöhen und gleichzeitig zur Entlastung von Stromnetzen beitragen können.

Mit wachsender Marktdurchdringung, steigender Speicherkapazität und intelligenter Steuerung und Vernetzung könnten speicherintegrierte Energiesysteme künftig einen noch größeren Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien leisten und das wirtschaftlich für Haushalte, netzdienlich für das Stromsystem und klimawirksam zugleich.