Die VESA erweitert ihr Zertifizierungsprogramm DisplayHDR um eine neue Einstufung. Konkret geht es da um DisplayHDR True Black, das sich speziell an OLED-Monitore richtet. Hier stockt man auf die neue Stufe True Black 1400 auf. Monitore, welche sich mit der Zertifizierung schmücken wollen, müssen Spitzenhelligkeiten von mindestens 1.400 Nits und mindestens 700 Nits Helligkeit über den gesamten Screen erreichen. Man visiert damit also die neuesten OLED-Generationen an.
Die ersten zertifizierten OLED-Monitore mit VESA DisplayHDR True Black 1400 soll es noch in diesem Jahr im Rahmen der Messe Bilibili World zu sehen geben. Erhalten dürften die Zertifizierung nur Premium-Modelle mit den neuesten QD-OLED-Panels von Samsung Display oder RGB-Tandem-Panels der Oberklasse von LG Display. Laut VESA würdigt man mit der neuen Einstufung die technischen Fortschritte im Bereich der OLED-Bildschirme.
Die VESA gibt an, dass neuere OLED-Displays inzwischen immer höhere Helligkeiten erreichen und daher auch eine immer filigranere HDR-Wiedergabe ermöglichen. Dabei sind die OLED-Bildschirme LCDs klar überlegen, da letztere stets eine Hintergrundbeleuchtung ermöglichen und somit nie perfekte Schwarzwerte liefern können – auch nicht mit neueren Techniken wie Mini LED oder RGB Mini LED. Hingegen sind bei OLEDs alle einzelnen Pixel individuell dimmbar.
Als einer der ersten Hersteller will Lenovo noch in diesem Monat im Rahmen der Bilibili World 2026 neue Monitore zeigen, welche für VESA DisplayHDR True Black 1400 zertifiziert worden sind. Man kann davon ausgehen, dass schnell auch Rivalen wie Asus, MSI, Dell und mehr nachziehen werden.
Quelle: Vesa

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