Englische Wissenschaftler haben ein Zwischenstück für Solid State Drives (SSDs) und Festplatten geschaffen: Hard Retangular Drives (HRDs) bestehen aus 3 Komponenten, einer doppelseitigen Platte aus magnetischem Material und zwei Lese- und Schreibköpfen, welche die Platte in mehreren Schichten sozusagen einrahmen. Die Platten sollen sehr dicht beschrieben sein und nutzen das gleiche Verfahren, das auch bei Siliziumchips Verwendung findet. Dabei bewegen sich nicht die Lese- und Schreibköpfe, sondern die magntetische Platte in der Mitte.
Aktuell geht die DataSlide-Gruppe, verantwortlich für die Forschung, davon aus, dass am Ende 160.000 Input- / Output-Vorgänge pro Sekunde und Transferraten von 500 MByte pro Sekunde erreicht werden können. Die HRDs benötigen nur 4 Watt an Strom: Das ist ein Drittel des Stromes den herkömmliche Festplatten benötigen und etwa gleichauf mit dem Bedarf eines SSDs.
Wann HRDs für den Massenmarkt erscheinen, bleibt aktuell allerdings noch offen.
Quelle: TomsHardware

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