brennendes Apple-Notebook

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Konsumierer
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brennendes Apple-Notebook

Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 07.08.2006, 14:37

Das Foto in der News sieht aus, als sei es mit Photoshop entstanden. Die Brandspuren sehen ziemlich künstlich aus.
#GeorgeWBush { position:absolute; bottom:-6ft; }

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unRODbar
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Ungelesener Beitrag von unRODbar » 07.08.2006, 14:55

Über den Quellen-Link zu Flickr sind aber noch andere Fotos zu sehen, u.a. vom Tisch wo das Powerbook drauf stand und dem Akku (oder was davon übrig ist).
Das das alles mit Photoshop entstanden ist, glaube ich demnach nicht, auch wenn es sicher einige Fakes gibt derzeit.

P.S. Danke für den Deeplink! ;)

Gast

Ungelesener Beitrag von Gast » 07.08.2006, 15:07

Fakt ist, dass Apfel Powerbooks nicht gerade wirklich zuverlässig sind. Innerhalb oder nach GA vor allem Platinen, LW Defekte jeglicher Art Beobachtungszeitraum 10 Monate.

CH

GemFire
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Ungelesener Beitrag von GemFire » 07.08.2006, 16:18

also künstlich sieht das für mich definitiv nicht aus.
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AndyydnA
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Ungelesener Beitrag von AndyydnA » 07.08.2006, 16:22

Ich finde auch nicht, dass die künstlich aussehen.

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Dude
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Ungelesener Beitrag von Dude » 07.08.2006, 18:17

http://www.itavisen.no/php/art.php?id=313254&bid=1

Noch son Brenner...


So wie das momentan abgeht geht der Trend sicher wieder zu diesen Produkten
####

Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 08.08.2006, 10:06

Ich finde das ja schon ganz schön bedenklich, was sich Apple zur Zeit mit seinen Notebooks leistet. Hier und da brennen ein paar Geräte ab, dort werden die Akkus zurückgerufen. Was kommt denn als nächstes für eine Hiobsbotschaft?

Ich schätze mal, einige Anwälte reiben sich schon die Hände und verteilen eifrig ihre Visitenkarten.

Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 08.08.2006, 10:23

Ich sag' mal so: elektronische Geräte verkratzen auch seit es sie gibt. ;)

Bei den Preisen, die Apple verlangt, dürfen sie sich nicht wundern, wenn ihre Hardware mit Argusaugen beobachtet wird. Wäre ich dort Kunde, würde ich auch nichts anderes als Pefektion erwarten.

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Ungelesener Beitrag von PsychoD » 08.08.2006, 10:25

Pff, wenn die Dinger schon nich zum arbeiten taugen, dann doch wenigstens zum gut aussehen und zur Not eben noch zum Feuer machen :)
Wer andre in der Kurv verbrät, hat meist ein Zweitakt Heizgerät.

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Ungelesener Beitrag von Opaque » 08.08.2006, 10:29

*edit_versaut* :o)

Ich wollte noch reinschreiben, daß die Powerbooks eigentlich gar nicht soo teuer sind. Trotzdem pflegt Apple nun mal den Ruf des höherpreisigen Herstellers und bedient eine Klientel, die sicher höhere Ansprüche stellt, als der 08/15-Kunde im roten Kistenschieberland aka MM.

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Ungelesener Beitrag von PsychoD » 08.08.2006, 19:26

Sorry ;)
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Ungelesener Beitrag von GemFire » 14.08.2006, 19:48

im moment siehts für apple wirklich nicht all zu toll aus:

http://www.hartware.de/news_40518.html
Was wir jetzt erleben kehrt niemals mehr zurück...

musashi
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Ungelesener Beitrag von musashi » 15.08.2006, 09:28

Hmm, jetzt habt Ihr so viel drüber geschrieben - gestern auch noch die News das Dell evtl. Akkus zurückrufen wird - und nun ist selbst spiegel schneller mit der Meldung, das Eure gestrigen Vermutungen richtig waren :)

Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 15.08.2006, 10:39

Laut heise online sind's über vier Millionen Akkus von Sony, die Dell gerne austauschen möchte: http://www.heise.de/newsticker/meldung/76822

Wie ist das eigentlich mit Schadenersatz - für Hardware- und Softwareschäden - , wenn einem die Kiste auf Grund eines offiziell eingeräumten Defekts um die Ohren fliegt? Es wird ja bestimmt nicht jeder Kunde gleich von der Aktion Wind bekommen.



@musashi: *tststs* ;>

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Ungelesener Beitrag von picasso » 15.08.2006, 11:07

Opaque hat geschrieben:Wie ist das eigentlich mit Schadenersatz - für Hardware- und Softwareschäden - , wenn einem die Kiste auf Grund eines offiziell eingeräumten Defekts um die Ohren fliegt?
Normalerweise heisst es in den AGB von Herstellern und Händlern doch, dass sie nicht verantwortlich sind für Schäden, die von ihren Geräten verursacht werden. Ich weiss allerdings nicht, ob das vor Gericht auch durchkommt oder nicht..
:wq!

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Ungelesener Beitrag von Opaque » 15.08.2006, 11:40

Ja, ich bin mir da auch nicht so sicher, zudem Dell ausdrücklich empfiehlt, bis zum Erhalt des Ersatzakkus das Notebook nicht seinem Zweck entsprechend einzusetzen.

Zitat Dell: "Batterien, auf die sich diese Rückrufaktion bezieht, sollten während des Wartens auf ein Ersatzbatteriepack von Dell nicht verwendet werden. Sie können Ihren Notebook-Computer weiterhin mit dem Netzadapterkabel verwenden, das ursprünglich mit Ihrem Notebook geliefert wurde."

Für Privatleute vielleicht weniger interessant, sehe ich hier für beruflich genutzte Hardware doch Potential, wenn man den Schadensnachweis führen kann. Oder liege ich hier falsch? Ist nicht so, daß ich betroffen wäre. Bin nur neugierig. ;)

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Bloodchild
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Ungelesener Beitrag von Bloodchild » 15.08.2006, 16:16

Ich glaube, man sollte es in diesem Fall nicht nötigerweise bis zur Spitze treiben. Rückrufaktionen sind leider hin und wieder nötig und meiner Meinung nach auch besser als wenn ein Problem vertuscht wird. Gibt in anderen Bereichen üble Gegenbeispiele wie z.B. VW, bei denen Getriebe (Golf4, 100 PS) einen Serienfehler haben, Peugeot, bei denen ein bestimmtes Modell gerne abbrennt oder der erste Audi TT, in dem erst ein paar Leute sterben mussten, bis zähneknirschend nachgebessert wurde.

Wenn man Dell richtig Dampf macht, kann man ggf. etwas herausschinden. Wenn die Sache aber eskaliert, geht Dell vielleicht demnächst den VW-Weg und lässt einfach hier und da die Notebooks abbrennen, kostet dann im Endeffekt weniger als der Rückruf und man bekommt insgesamt weniger schlechte Presse.

Ein Hammer ist Aktion nichtsdestotrotz. 4,3 Mio Akkus sind echt kein Pappenstiel und auch dass Dell klar den Namen des Zulieferers nennt (Sony) ist eher ungewöhnlich.

Gruß,
Blood
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Ungelesener Beitrag von sompe » 16.08.2006, 01:10

Warum soll der Hersteller der Produkte nicht auch den Ruhm dafuer ernten? ;-)

Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 16.08.2006, 09:24

@Bloodchild: Da stimme ich Dir wohl zu. Allerdings sollte das im Umkehrschluß bitte nicht in einen Blankoscheck für die Industrie ausarten. In dem Fall hat es jetzt Dell in der Hand, unbürokratisch und schnellstmöglich seine Kunden zufrieden zu stellen. Letzte Chance sozusagen.

Btw., ich hab' mir eben noch mal die Zahlen von Sony angeguckt. Danach machen die 180 Millionen Euro mal eben 20,9 % des Vorjahresgewinns aus. Und das, wo Sonys Gewinn gegenüber 2004/2005 auch schon um ein Viertel eingebrochen war.

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Ungelesener Beitrag von La-Z » 18.08.2006, 11:00

@Opaque
Wo sind denn die 180 Mio her?

@sompe
Na man darf hier nicht ausschliesslich Sony den schwarzen Peter zuschieben. Auch bei Dell laeuft in der Qualitaetskontrolle offensichtlich einiges schief, wenn solche Fehler nicht gefunden werden...

Bei Twit gab es dazu letztens eine schoene Aussage (sinngemaess zitiert):
"You have to see those plants. Quality check means hitting the machine with a rubber hammer. If it doesn't blow up, the quality is ok."
"*lacht* funny"
"No, really. I've been to these factories. That's how they do their quality checks."

Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 18.08.2006, 11:58

Die 180 Millionen Euro scheinen schon wieder Schnee von gestern zu sein. Man hat inzwischen noch mal nachgeschätzt und liegt heute bei rund 400 Millionen Euro Gesamtschaden.

Laut der Geschäftsleitung von Dell will man im Haus selber keinerlei Einbußen durch die Rückrufaktion hinnehmen müssen. Das heißt defakto man ist entweder gut versichert oder aber der Lieferant Sony muß sich maßgeblich um die Bereinigung kümmern. Letzteres scheint's zu werden.

http://www.ftd.de/technik/it_telekommun ... 04752.html

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Ungelesener Beitrag von Maggus » 24.08.2006, 23:16

Es geht weiter...

Scheint kein gutes Jahr für Sony zu werden...

ups sorry
Raider ist nun Twix

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Ungelesener Beitrag von Opaque » 25.08.2006, 09:31

Hmm, Bratäppel. :P

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Ungelesener Beitrag von sompe » 25.08.2006, 12:31

La-Z hat geschrieben:@sompe
Na man darf hier nicht ausschliesslich Sony den schwarzen Peter zuschieben. Auch bei Dell laeuft in der Qualitaetskontrolle offensichtlich einiges schief, wenn solche Fehler nicht gefunden werden...
Wen soll man denn sonst dafür verantwortlich machen wenn man sieht welche kreise die sache zieht? Wie soll man einen solchen Herstellungsfehler erkennen, wenn sie äußerlich intakt sind und ihre Leistung erbringen?
Sollen sie jedes teil eines zuliefereres erstmal in seine Bestandteile zerlegen bevor es verbaut wird?
Sony hat schrott geliefert, wodurch Geräte verschiedener Hersteller bereits abgefackelt sind und wenn man die Stückzahlen beachtet, dann war dies wohl auch noch über einen längeren Zeitraum.
Es soll sogar schon verboten sein in manchen Flugzeugen Notebooks der marke Dell mit eingebautem Akku zu betreiben aber wo soll da der sinn sein wenn auch andere Hersteller solche Akkus erhalten haben?

Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 25.09.2006, 19:06

So langsam beschleicht mich das Gefühl, die kommende Bilanzpressekonferenz von Sony wird eine verheerende werden. Allein die Akkugeschichte dürfte dermaßen in den Gewinn einschlagen, daß keine Auge trocken bleibt. Dazu drückt die im Verhältnis teure PS3 ins Kontor, Blu-Ray kann sich nicht entscheidend durchsetzen, und spätestens seit den Rootkits sind auch im Bereich der digitalen Medien viele Kunden hellhörig geworden.

Man fragt sich, wie sich die Entscheider bei Sony die Zukunft ihres Hauses so vorstellen. Imho wird hier wird ein Name mit großer Reputation auf sehr dumm-dreiste Art und Weise komplett gegen die Wand gefahren. Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn seit Jahresbeginn der Aktienkurs um rund 1/4 eingebrochen ist. Schade. Ausbaden dürfen's dann wieder die Steuerzahler, wenn die privaten Verluste sozialisiert werden. :(

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