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Laing Delphi DDC-1/T Wasserpumpen Special
Erster Praxistest
Im ersten Test für die tatsächlichen Anlaufspannungen der DDC-1 Pumpe stellte sich heraus, dass die Pumpe unterhalb von 7V nicht anläuft. Obwohl die Pumpe im 12V-Betrieb nur 10W verbraucht, ist der Anlaufstrom von max. 4,5A zu bedenken, wenn ein separates oder zu schwaches Netzteil verwendet wird. Ist das Netzteil zu schwach, läuft die Pumpe nicht an.
Im Dauerbetrieb wird die DDC-1 handwarm, ganz im Gegensatz zu den Powerpumpen von Iwaki, die richtig heiß (''hot to the touch'') werden. Genauso wie die Iwaki-Pumpen ist die DDC-1 mit ihrem Kugelrotor auf lange Lebensdauer ausgelegt. Im Vergleich zur DDC-1 haben die gerne für Wakü genutzten Eheim-Pumpen keine Vorteile. Ganz im Gegenteil: den für Wasserkühlungen erforderlichen Druck können die Eheim-Pumpen schlichtweg nicht aufbauen.
Durchsatz in real Systemen mit bis zu 160L/h!!
Wie bei allem, spielt auch bei Wakü-Pumpen der Preis eine entscheidende Rolle. Im Vergleich ist die DDC-1/T mit ca. 75 Euro durchaus als preiswert einzustufen. Zumal der Hersteller aufgrund langjähriger Erfahrungen mit seinen Kugelrotorpumpen von einer Standzeit von mindestens 50.000 Stunden ausgeht. Ein Grund mehr, sich mal mit der DDC-1/T auseinander zusetzen.
Der Pumpendeckel mit dem Rotor und der Elektronik ist dann zerlegt und man kann noch den Pumpendeckel abnehmen. Der Rotor wird nur durch Magnetkraft auf der inneren kugelförmigen Keramikachse gehalten und lässt sich mit etwas Kraftaufwand herausziehen. An Kugelrotor ist seitlich ein Farbklecks von ca. 5x5mm, der wohl von der Produktion stammt. Er kann mit Spiritus abgewischt werden. Das Spaltmaß ist 5/10mm.
Die geringe Bauhöhe ist für die eine oder andere Anwendung ebenfalls von Vorteil. Die Wasseranschlüsse als 3/8" Tüllen erfüllen ihren Zweck und es wird besonders bei Kaskadenbetrieb von mehreren DDC-1/T Pumpen dringend die Verwendung von Schlauchschellen empfohlen, wenn man nicht von einem Wasserschaden überrascht werden will. Mit maximal 1,5 bar Druckfestigkeit der Pumpe ist durchaus ein serieller Betrieb von vier DDC-1 erlaubt. Für Wakü-Anwendungen aber nicht wirklich sinnvoll.
Zum Test wurden im Systemaufbau in Verbindung mit der Laing DDC-1 Pumpe Wasserkühler von 1A-Cooling verwendet. Insbesondere der 1A-SL2 verfügt über ein ausgezeichnetes Durchfluss-Potential und ausgezeichnete Kühlleistung auf AMD Athlon XP CPU basierenden Systemen. Zusätzlich wurde der weniger Durchfluss-optimierte 1A-HV2 verwendet. Als Durchflussmesser kamen Labormessgeräte von INFLUX zur Anwendung und die Druck-Transmitter stammen von Jumo/Midas.
In der Messtabelle sind unter anderem Messungen mit insgesamt sieben Arbeitswiderständen hinterlegt sowie Messungen zu seriellem und parallelem Betrieb der Laing DDC-1 Wasserpumpe.
Einzelmessung Laing DDC-1 mit Wakü-Kühlkörper
Messungen Nullförderdruck und Stromaufnahme:
12,0V, 0,70A = 0,38bar
13,2V, 0,73A = 0,44bar
Messungen Durchfluss und Stromaufnahme:
1A-Cooling SL2:
12,0V, 0,80A = ~180L/h
13,2V, 0,85A = >200L/h
1A-Cooling HV2
12V, 0,75A = ~120L/h
13,2V, 0,80A = ~126L/h
Innenleben/ Nachrüstung Tachosignal/ Einbaulagen
Das Öffnen geht recht einfach:
An der Platine ist das Anschlusskabel an zwei Lötpunkten angelötet, Schwarz und Gelb. Daneben sind noch zwei weitere Lötpunkte unter anderem für das Tachosignal der T Versionen, welche uns zum Testzeitpunkt noch nicht vorlag.
Zum Test wurde am tacholosen P Testsample das Tachokabel angelötet.
Ergebnis für Nachrüster Vorhaben:
Seite 1: Laing Delphi DDC-1/T Wasserpumpen Special
Seite 2: Merkmale der Probanden I
Seite 3: Merkmale der Probanden II
Seite 4: Merkmale der Probanden III
Seite 5: Laing DDC-1
Seite 6: Erster Praxistest
Seite 7: Messwerte Pumpendrehzahl
Seite 8: Zweiter Praxistest: Praktische Ergebnisse
Seite 9: Testaufbau - Vergleiche
Seite 10: Fazit
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