Was ist Anti-Aliasing?

In Anbetracht der Tatsache, dass die heutigen

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Grafikkarten immer mehr Rechenpower bereitstellen,
bedeutet dies für den Gamer, eine immer höhere Auflösung
fahren zu können. Und es kommt noch besser: trotz
Auflösungen von 1600×1200 besitzen die High-End-
Karten immer noch mehr Leistung als
gebraucht wird. Was tun mit diesem Überschuss an
Power? Klarer Fall: Full Screen Anti-Aliasing,
kurz FSAA genannt.

Man kennt es ja, Trotz höchster Auflösung erscheint
das Bild mehr und mehr unrealistisch an den Ecken
und Kanten, die Linien „fransen“ aus, das Bild sieht
einfach unschön aus. Das tritt im verstärkten Maße
bei Spielen in niedriger Auflösung auf. Je höher also
die gewählte Auflösung bei Spielen ist, desto
geringer wird der Aliasing-Effekt. Um dies entgegen zu
wirken, haben die Hersteller diverse Anti-Aliasing
Methoden entwickelt.

Zum einen gibt es das Super-Sampling, welches ein
Bild von 1.5 bis hin zu 4 mal größer rendert als die
erwünschte Auflösung. Anschließend wird das Bild
wieder zur eigentlichen Resolution zurück gerendert.
Dadurch werden störende Einflüsse „geglättet“, welches
die Bildqualität theoretisch verbessert.
Zum anderen wird ein zusätzlicher Speicher benützt,
wie zum Beispiel der T-Buffer von 3dfx. Bei diesem
Verfahren wird ein Bild mehrmals gerendert und
übereinandergelegt. Dadurch werden Ungereimtheiten
ausgeglichen und die Qualität des Bildes erhöht.
Eine ausführliche Beschreibung dazu findet man
bei 3dfx’s FSAA White Paper.

Beide Methoden verbessern die Bildqualität, gehen
jedoch sehr zu Lasten der Performance. Ist ja
auch klar, denn wo man vorher nur ein Bild rendern
brauchte, müssen nun mehrere Bilder bearbeitet werden.
Und das benötigt eben so seinen Teil an Leistung.
Weitere Infos darüber, welche Methode denn nun
die bessere ist, kann man sich bei Extreme Hardware anschauen.

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