Umfrageerfolg für AMD

Offizielle Stellungnahmen der betroffenen Hersteller

Die im Laufe dieser Woche abgelaufene Umfrage hatte ja ein eindeutiges Votum

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zu Gunsten von AMD gebracht. Zur Erinnerung: Die Frage „Was könnte deine nächste CPU sein?“ haben 44% von euch mit „Athlon Thunderbird“ und 19% mit „Duron“ beantwortet, wohingegen Celeron II und Pentium III Coppermine nur 7% respektive 14% der Stimmen bekommen haben. Ein in dieser Klarheit doch etwas
überraschender Erfolg für AMD.
Wir haben die beiden Herstellern intel und AMD mit diesem Ergebnis konfrontiert und folgende Stellungnahmen erhalten.

AMD-Pressesprecher Jan Gütter war verständlicher von dem Resultat begeistert, blickt kurz
in die Zukunft und stellt die Nutzer von AMD-Prozessoren heraus:
"Das Umfrageergebnis erfreut uns natürlich sehr. Wir denken, dass wir in den vergangenen
Monaten mit dem AMD Athlon Prozessor die Grundlagen für diese überaus erfolgreiche
Entwicklung geschaffen haben. Mit dem AMD Duron Prozessor verfügt AMD jetzt auch im Segment
der preiswerten Prozessoren über ein außerordentlich wettbewerbsfähiges Produkt und
rundet unser Produktportfolio nach unten ab.
Das Umfrageergebnis zeigt darüber hinaus vor allem eines: Die Kunden von AMD haben Vertrauen
in unsere Produkte. Denn wer sich überlegt, in den kommenden Monaten einen Prozessor von AMD
zu kaufen, geht davon aus, daß dieses Produkt auch in ein oder zwei Jahren noch
konkurrenzfähig sein wird.
Das ist eine solide Grundlage für die nächsten Monate, in denen AMD mehr und mehr den Markt der
in Unternehmen eingesetzten PC erschließen wird. Hier ist Vertrauen in die Leistungsfähigkeit
und Zuverlässigkeit eines Produktes der Massstab aller Entscheidungen.
Doch all dies hätte AMD nie ohne seine Kunden erreichen können. Die Nutzer von
AMD-Prozessoren sind eine außergewöhnlich treue und kommunikative Gemeinde, die die
Leistungsfähigkeit aber nicht zuletzt auch die faire Preispolitik von AMD zu schätzen
weiß."
Christian Anderka, Pressereferent bei intel, zeigt sich überrascht von dem Ergebnis unserer
Umfrage und betont, dass die Marktsituation anders aussieht. Außerdem stellt er nochmals die
Vorzüge der intel-Prozessoren heraus und spielt indirekt auf die Kompatibilitätsprobleme
von manchen Athlon-Systemen an:
"Intel bedauert, daß die Leser von beta.hartware.de offensichtlich die Produkte des Wettbewerbs
bevorzugen. Und wir sind über das Ergebnis der Umfrage erstaunt, da es nicht die Situation am Markt
widerspiegelt. Denn nimmt man gängige Analysen der Marktforscher als Grundlage, ist eindeutig der
Intel® Pentium® III Prozessor die weltweit am häufigsten verkaufte CPU, mit etwas Abstand gefolgt
vom Intel® CeleronTM Prozessor, der den zweiten Platz in der
Rangliste einnimmt. Wir sind überzeugt, daß unsere Produkte ein hervorragendes
Preis-/Leistungsverhältnis bieten.
Schon seit Oktober 1999 verkauft Intel Pentium III Prozessoren mit auf dem Die integriertem
Level-2-Cache. Dieser Cache ist sogar mit 256 Bit breiten Datenpfaden an den Prozessorkern angebunden.
Der Pentium III Prozessor verfügt darüberhinaus noch über verschiedene andere Verbesserungen, wie das
Advanced System Buffering, das mit größeren Buffern in der CPU dafür sorgt, daß der Informationsfluß
von und zu CPU nicht ins Stocken gerät.
Seit Anfang des Jahres gibt es auch die Intel Celeron Prozessoren mit ISSE erweitertem Befehlssatz
für flüssigere 3D-Animationen und schnellere Multimedia-Berechnungen. Der ISSE-Befehlssatz war bis
dahin den Pentium III Prozessoren vorbehalten. Von allen derzeitig am Markt verfügbaren erweiterten
3D-Befehlssätzen kann die ISSE Erweiterung von Intel auf die einzigartige Unterstützung durch die
Industrie zurückgreifen. Die wichtigsten Spiele und Applikationen für den professionellen Einsatz
unterstüzen ISSE.
Zudem erfahren die Pentium III Prozessoren und die Celeron Prozessoren eine herausragende Unterstützung
durch PC-, Motherboard- und andere IT-Hersteller. Das kommt den PC-Anwendern, die sich für Intel
entschieden haben zugute, indem die Auswahl an Intel basierenden System sehr groß ist und es weniger
leicht zu Kompatiblitätsproblemen kommt."

Quelle: hartware Umfrage

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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