Budgetkürzungen bei Intel

Einsparungen sollen Kosten im Zaum halten

Nachdem das letzte Quartal 2000 für die meisten Firmen der PC-Branche im Vergleich zum Vorjahresquartal ausgesprochen schlecht lief, möchte Intel nun die Ausgaben stark verringern. Die Branche, nicht ausschließlich Intel, erwartet auch für die Zukunft eher eine sinkende Nachfrage.

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Ein mögliches Einsparpotential bieten für Intel die Gehälter. Das Management wird bis Oktober auf Gehaltserhöhungen verzichten müssen. Die übrigen Mitarbeiter, Intel beschäftigt weltweit rund 80.000, erhalten nur einen Teil der üblichen Lohnerhöhungen. Kürzungen soll es allerdings nicht geben.
Weiterhin sollen nicht mehr soviele neue Mitarbeiter eingestellt werden wie bisher. Wenn ausscheidende Mitarbeiter nicht mehr zwangsläufig ersetzt werden, verringern sich die Personalkosten ganz von selbst. Entlassungen gibt es vorerst nicht.
Auf umfassende Reisen wird man wohl in Zukunft verzichten müssen. Für Reisekosten und Überstunden plant der Chipgigant 30% weniger Geld ein.
Nur zwei Etats blieben unbeschnitten. Das sind die Kapitalausgaben (z.B. für Firmenaquisitionen) und die Gelder für die Forschung und Entwicklung. In letztere fließen dieses Jahr rund 4,3Mrd US-Dollar.
Zum Vergleich: AMD machte im letzten Jahr einen Umsatz von 4,6Mrd Dollar und einen Gewinn von nicht ganz einer Milliarde $.

UPDATE: Laut ZDNet wird die erst Mitte Januar angekündigte Gratis-PC Aktion, bei der jedem Mitarbeiter kostenlos ein PC mit Pentium III 933MHz zur Verfügung gestellt werden sollte (mit späteren Upgradeangeboten), nun aus oben genannten Gründen doch nicht realisiert.

Quelle: Heise

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