Kosatec PC mit Wasserkühlung - Seite 2

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Komponentenvorstellung

In dem Rechner von Kosatec kommen nur Markenartikel von namhaften Firmen ins Gehäuse. Apropos Gehäuse, schon beim Auspacken des PCs darf man gespannt sein, ob die komplett in schwarz gehaltene Verkleidung sowie der blaue Schriftzug des Herstellers wirklich hält, was sie verspricht, nämlich Leistung satt. Das Gehäuse selbst ist aus schwarz lackiertem Alu, das vom Hersteller LianLi stammt. Verziert, wie gesagt, durch den blauen Schriftzug von Kosatec.
Beim Einschalten des Netzgerätes erklingt ein für den Anfang recht seltsames Brummen aus dem Innern des Gehäuses. Vielleicht sollte man noch auf die Schnelle anmerken, dass der PC anstatt mit einem herkömmlichen aktiven Lüfter mit einer waschechten Wasserkühlung versehen ist und was da solche Geräusche verursacht, ist nichts anderes als die Wasserpumpe von Eheim.


Eheim Wasserpumpe
Eheim Wasserpumpe

Richtig, Eheim, da klingelt es doch bei manchem Hobbyaquaristen unter uns. Stellen die doch eine der besten Wasserpumpen für Aquarien und Gartenteiche her und ist damit Garant für einen langlebigen Betrieb. Somit kann man auch hierbei versichert sein, dass nur das allerbeste im Kosatec-PC seinen Dienst verrichtet.

Multimedia-Anschlüsse vorn
Sieht man sich die Front des Rechners ein wenig genauer an, erkennt man erst auf dem zweiten Blick eine kleine Klappe knapp oberhalb des Diskettenlaufwerkes. Öffnet man diese, kommt eine Blende vom Typ FrontX zum Vorschein. Also ideal dafür geeignet, um ohne aufwendiges herumstöbern an der Rückseite des PCs seinen Joystick oder Kopfhörer anzuschließen. Das Ganze wird dann natürlich wieder schnell relativiert, sollte der Rechner eher auf dem Boden als auf dem Schreibtisch stehen.
Kein Anwärter auf den Low-Noise-Preis ist das integrierte DVD-Laufwerk von Pioneer, welches doch extrem laut auf neu eingelegte CDs bzw. DVDs reagiert. Was man aber auch schnell wieder vernachlässigen kann, da die beiden Gehäuse- und Netzteillüfter so ziemlich jegliches Geräusch übertönen.


Gehäuselüfter (rechts) vor Festplatten
Gehäuselüfter (rechts) vor Festplatten

Als Motor wird eine CPU von AMD eingesetzt, genauer gesagt ein Athlon Thunderbird der Klasse C mit 1200 MHz an Leistung sowie 266MHz Bustakt. Weiterhin finden zwei Maxtor Festplatten mit jeweils 20,4 GB Plattenspeicher und 7200 U/min am UDMA/100 Raidcontroller Platz, welcher sich auf einem Mainboard KT7-A der Firma Abit befindet.
Ferner findet man dort auch die 256 MB PC133 Speicherchips mit einer CAS-Latency von 2 mit jeweils 36 Monaten Garantie. Für Bild und Ton sorgen eine GeForce2 Ultra (sinnvollerweise mit TV-Out wegen DVD-Laufwerk) von Gainward und eine Soundblaster Live Player 5.1 von Creative Labs. Der nötige Strom wird von einem 300 Watt ATX Netzteil geliefert und ist mehr als ausreichend. Wie man also deutlich sieht, eher ein High-End Gerät für den qualitätsverwöhnten Spieler. Was leider ins Auge springt, ist die Tatsache, dass keine Netzwerkkarte im Kosatec-PC zu finden ist. Somit wird der Anwender gezwungen, zusätzliches Geld locker zu machen.

Prozessor
Kommen wir nun zum Kühlsystem des Rechners. Wie oben schon erwähnt, befindet sich eine Eheim Wasserpumpe am Boden des Gehäuses. Diese pumpt in hoher Geschwindigkeit Wasser in den dafür vorgesehenen dünnen Plastikschläuchen durch das Gehäuse bis hin zum Prozessor, der mit einem Kupferspacer versehen ist. Dort nimmt das Wasser die von der CPU verursachte Wärme auf und transportiert diese weiter zu einem Radiator, welcher sich unterhalb des Netzteils befindet.
Vorteile einer solchen Wasserkühlung liegen klar auf der Hand: erstens die sehr gute Kühlung der CPU und zweitens die recht geringe Geräuschentwicklung. Ein kleiner Haken gibt es leider an der Sache bei diesem Rechner: Hinter dem Radiator ist ein Lüfter angebracht, der die Wärme aus dem Gehäuse transportiert. Dabei geht eben der Vorteil der geringen Geräuschentwicklung flöten. Weiterhin ist die Wasserpumpe mit dem Netzteil gekoppelt, d.h. wird das Netzteil eingeschaltet, läuft auch die Pumpe, selbst wenn der Rechner an sich nicht hochgefahren wird.
Wer jetzt darauf aus ist, seine CPU irgendwann einmal upzugraden und diese bislang mit solch einer Lösung bezüglich Kühlung ausgestattet hat, kann aufatmen. Der Wasserkühler wird genauso unproblematisch auf einen Prozessor installiert wie alle anderen Kühlversionen auch. Einziger Wermutstropfen ist das geringe Raumangebot in dem Rechner, da Radiator und Pumpe doch ihren Platz benötigen.

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