Erste Matrox G550 Tests

3D-Performance wie erwartet mangelhaft, Features im Vordergrund

Einen ersten ausführlichen Test der neuen Matrox Millennium G550 gibt es bei Ace’s Hardware. Insgesamt kann diese Grafikkarte durch eine sehr gute 2D-Bildqualität und -Geschwindigkeit sowie ihre bekannte DualHead-Technologie überzeugen. Mit ihren soliden Windows- und Linux-Treibern und einem zu erwartenden Preis von etwa 280 DM scheint die G550 eine gute Wahl für den 2D-Anwender.

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Die Performance in 3D-Anwendungen und vor allem Spielen ist zwar besser als noch mit der Millennium G450 (Test hier), aber lässt trotzdem einiges zu wünschen übrig. Selbst bei 16bit Farbtiefe reicht die G550 nicht an eine nVidia TNT2, Kyro I oder ATI Radeon VE heran. Dies liegt vor allem an der 64bit DDR Speicherschnittstelle, aber auch daran, dass der G550 immer noch auf dem mittlerweile drei Jahre alten G400 Grafikkern basiert. Zwar hat man die Füllrate im Vergleich zum G450 durch den Einsatz einer zweiten Textureinheit je Pipeline verdoppelt, aber dies scheint nicht auszureichen, um in heutigen Spielen eine konkurrenzfähige Performance in mittleren Auflösungen zu liefern.

Einen Leistungsvergleich der G550 mit nVidia MX200 und MX400 Karten bietet auch Chip Online.

Die Matrox Millennium G550 ist mit einem herkömmlichen VGA-Ausgang (analog) und einem DVI-Port (digital) für den Anschluß eines Flachbildschirms ausgestattet. Durch einen beiliegenden Adapter kann an den DVI-Port aber auch ein zweiter herkömmlicher Monitor angeschlossen werden. Für die Ausgabe auf ein TV-Gerät sorgt ein S-Video und Composite Video Kabel.
Nach Angaben von Matrox dürfen wir Ende August oder Anfang September mit den ersten Millennium G550 Grafikkarten im deutschen Handel rechnen.

Quelle: Ace's Hardware

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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