Neue Chipsätze von VIA und SiS?

Verschiebung des ClawHammer verlängert Lebenszeit der K7-Plattform

Nachdem AMD den kommenden ClawHammer Prozessor für Desktop-Systeme aller Voraussicht nach erst Mitte nächsten Jahres auf den Markt bringen wird, sehen sich die Hersteller von Chipsätzen und Mainboards offenbar veranlasst, ihre Produktstrategien zu ändern. Durch die Verschiebung von AMD wird die K7-Plattform (Duron, Athlon XP) noch länger aktuell bleiben als ursprünglich geplant war. Die Chipsatz-Spezialisten VIA und SiS planen nun angeblich neue Chipsätze, um dem für Anfang 2003 erwarteten Athlon XP mit dem Barton-Kern (512KB L2-Cache, 333MHz FSB) eine angemessene Chipset-Technologie zur Seite zu stellen.

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Obwohl das Firmen-übergreifende Gremium der Speicherhersteller, die JEDEC, nach derzeitigem Stand DDR400 nicht standardisieren wird, wollen VIA und SiS bei ihren kommenden Produkten trotzdem voll auf die Unterstützung von DDR400 SDRAM setzen. Da es keinen Standard für Module dieser Art gibt, müssten die Chipsätze mit den Speicher-Riegeln der verschiedenen Hersteller individuell verifiziert werden, wie es jetzt bereits einige Mainboard-Produzenten machen. So bietet MSI beispielsweise auf seiner taiwanesischen Website eine Kompatbilitätsliste von DDR400 Modulen für das KT4 Ultra mit VIA KT400 Chipsatz an.
Wann VIA und SiS mit ihren neuen bzw. überarbeiteten Chipsätzen KT400A und SiS746FX auf den Markt kommen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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