Intels preisliche Roadmap

Wie der Takt steigt und die Preise sinken werden

Dass die neuesten MHz-Monster von Intel und AMD bei ihrer Markteinführung für den normalen User fast unbezahlbar sind, ist quasi ein ungeschriebenes Gesetz. Aus einer kürzlich aufgetauchten inoffiziellen Roadmap von Intel geht nicht nur hervor, dass die neue Desktop-CPU mit dem Codenamen „Prescott“ im vierten Quartal 2003 erscheinen wird, sondern auch, dass erst im Februar 2003 moderate Preissenkungen seitens Intel erfolgen werden. Der Preis des aktuellen Pentium 4 Flaggschiffs mit 3,06 GHz und HyperThreading beläuft sich z.Z. noch auf $637 bei Abnahmen im 1000er Bereich. Dies wird sich auch nicht vor dem 23. Februar ändern, erst dann soll der Prozessor mit $589 etwas günstiger werden. Der nächste größere Preisrutsch ist erst mit der Einführung der mit 800MHz Front Side Bus betriebenen CPUs zu erwarten. Dieses soll im dritten Quartal geschehen. Ebenfalls wird dann natürlich der Preis von den anderen P4 Modellen gesenkt.

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Die neuen Features des kommenden 32Bit-Cores sind noch nicht bekannt. Zuerst war die Rede davon, dass „Hyper-Threading“ mit dem „Prescott“ sein erstes Auftreten im Desktop Segment hat, dieses wurde aber schon vom Pentium 4 auf Basis des „Northwood“-Kern übernommen (siehe Test). Intel selbst spricht von einer Überraschung, doch was das sein wird, wird vermutlich erst im vierten Quartal 2003 geklärt. Zu diesem Termin soll nämlich der dann in 90 Nanometer Fertigungstechnologie produzierte „Prescott“ mit 3,4 GHz erscheinen. Es sind für den Prescott wohl Taktraten jenseits der 4-GHz-Grenze zu erwarten.

Quelle: tecChannel

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