Intel verbilligt Notebook-CPUs

Preissenkung für ausgewählte Mobile Prozessoren um bis zu 38%

Chiphersteller Intel hat in den letzten Tagen die Preise einiger Prozessoren für Notebooks gesenkt. Der größte Schnitt wurde beim aktuellen Top-Modell, dem Mobile Pentium 4-M 2.2 GHz, gemacht. Diese CPU wurde um 38% billiger und kostet im Großhandel statt $562 noch $348. Der Preis des Mobile Pentium 4-M mit 2.0 GHz wurde immerhin noch um 31% von $348 auf $241 gesenkt. Die weiteren Kürzungen bei diesen Modellen, bei den Mobile Celeron und bei den “Low Voltage“ (LV) bzw. “Ultra Low Voltage“ (ULV) Pentium III-M Prozessoren für Ultra-leichte bzw. -flache Notebooks liegen zwischen 10% und 24%.

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Intel bereitet damit vermutlich bereits die Einführung der neuen Centrino-CPU vor (Codename: Banias), die im März offiziell eingeführt werden soll. Damit sollen Batterielaufzeiten von bis zu sechs Stunden möglich sein.

Hier die Übersicht über die aktuelle Preissenkung:

Prozessor Modell
Taktfrequenz
Nov.
2002
Jan.
2003
Letzte
Senkung
Mobile
Pentium 4-M
2.2 GHz $562 $348 38%
2.0 GHz $348 $241 31%
1.9 GHz $241 $198 18%
1.8 GHz $198 $171 14%
1.7 GHz $171 $171
LV/ULV Mobile
Pentium III-M
1 GHz LV $316 $241 24%
933 MHz LV $241 $198 18%
866 MHz ULV $209 $209
866 MHz LV $198 $198
850 MHz ULV $209 $209
Mobile
Celeron
1.8 GHz $149 $134 10%
1.7 GHz $134 $112 16%
1.6 GHz $112 $96 14%
1.5 GHz $96 $96

Alle Preise verstehen sich als Stückpreise im Großhandel, d.h. bei Abnahme von 1000.

Mit dieser Preissenkung wird die Diskrepanz zwischen Desktop-Prozessoren und Notebook-CPUs zwar weiter verringert, sie bleibt aber trotzdem noch relativ groß. So kostet ein herkömmlicher Pentium 4 mit 2.2 GHz im Einkauf $193, immerhin 44% weniger als der Mobile Pentium 4-M mit 2.2 GHz. Und der Celeron 1.8 GHz ist mit $69 etwa 48% billiger als sein Mobile-Pendant.
Hersteller von günstigeren Notebooks setzen deshalb vielfach immer noch Desktop-CPUs ein, obwohl diese im Vergleich mit Notebook-Prozessoren natürlich mehr Hitze entwickeln und eine kürzere Batterielaufzeit zur Folge haben.

Quelle: CNet

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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