Sky Hawk PSR-4609D7 Jupiter-Eagle - Seite 4

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Das Display – „High Tech“ im PC?

Das Display ist ein Multifunktionsgerät, welches neben Uhrzeit- (Stunden, Minuten, Sekunden) und Festplattentemperaturangabe auch mit einer optisch hübschen Beleuchtung aufwarten kann.
Angeschlossen wird es über einen Adapter, der es direkt zwischen Mainboard und Netzteil schaltet. Dies ist leider etwas umständlich und zieht einen weiteren Nachteil mit sich: der Adapter raubt auf dem Mainboard ein Stück Platz und liegt zusätzlich direkt auf der Grafikkarte auf. Beim Ein-/Ausbau der Karte führt dies folglich zu Behinderungen und auch sonst ist es nicht gerade erfreulich. Gleichzeitig muss das Display noch über einen Adapter mit dem Power-LED-Pin des Mainboards verbunden werden.
Sobald das Netzteil mit dem Stromnetz verbunden ist, schaltet sich das Display automatisch ein. Das Display zeigt dies auch über ein kleines Steckersymbol an. Ausgeschaltet kann es leider nicht werden, es sei denn, man zieht den Netzstecker oder schaltet das Netzteil ab. Hierbei kam es bei unserem Testmodell jedoch zu dem Phänomen, dass das Display beim erneuten Einschalten nur noch eine Farbe anzeigte und erst nach ein bis zwei Minuten wieder ein Menü verfügbar war.

Adapter Behinderung der Grafikkarte
Adapter
Behinderung der Grafikkarte


Das Display umfasst sieben verschiedene Farben und bietet für diese zwei verschiedene Funktionen. Entweder kann eine der Farben fest eingestellt werden, oder man wählt die Option alle Farben im laufenden Wechsel anzeigen zu lassen. Beides kann über das leicht bedienbare Menü schnell eingestellt werden. Die Farben bieten dann ein schönes Lichterschauspiel, oder auch eine sanft leuchtende, individuell eingestellte Farbe.
Die nachfolgenden Bilder sollen einige Eindrücke der Beleuchtung vermitteln. Fotografiert wurde jeweils bei Tageslicht, Dämmerlicht und im Dunkeln.

Tageslicht
Dämmerlicht
Dunkelheit


Wie aus den Fotos zu entnehmen, ist die Beleuchtung nicht sonderlich hell, was besonders bei den Fotografien bei Tageslicht zum Vorschein kommt. Im Dunkeln reicht sie jedoch völlig aus und stört dann auch nicht, in dem sie den ganzen Raum gleich mitbeleuchtet.
Etwas störend ist hingegen ein eher unerwarteter Faktor: die Beleuchtung hat ein relativ hohes Betriebsgeräusch, welches sich in einer Art Summen äußert. Dies ist besonders beim konzentrierten Arbeiten am PC sehr unangenehm.
Über das Menü kann zwischen Uhrzeitangabe oder Temperaturausgabe gewählt werden. Beides gleichzeitig ist nicht möglich, was unserer Meinung nach nachteilig ist.
Die Temperaturausgabe erfolgt über einen kleinen Sensor, der an der Festplatte befestigt werden kann. Es kann zwischen einer Ausgabe in Fahrenheit oder Celsius gewählt werden.
Temperatursensor
Nach kurzer Zeit pendelt sich die Temperatur relativ genau ein, wobei zu bemerken ist, dass die Messwerte kurzzeitig oft sehr starken Schwankungen unterliegen. So hat ein kurzes Berühren mit der Hand oder ein bloßes Verrutschen des Sensors eine Anzeige von 100°C zur Folge.
Letztendlich ist der Sensor mehr als eine nette Spielerei zu betrachten, da er zum Einen grundsätzlich keine sehr exakten Messungen vornehmen kann und zum Anderen noch einige Messfehler hat. Auch wären mindestens zwei solcher Sensoren sinnvoll, wenn man bedenkt, dass mittlerweile zwei oder gar mehr Festplatten fast zum Standard gehören.

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