Thermaltake Xaser V Damier SLW - Seite 6

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Lüftersteuerung

Thermaltake liefet mit dem Gehäuse eine Lüftersteuerung, das „Hardcano“.
Das schwarz-silberne Panel vermag gleichzeitig vier Lüfter unabhängig voneinander stufenlos zu regeln. Dies ist sehr nützlich, da so wirklich jeder Lüfter separat gesteuert werden kann. Von Nachteil ist die schlecht durchdachte Anordnung der einzelnen Knöpfe: Diese liegen so eng zusammen, dass es nicht möglich ist einen Knopf zu drehen, ohne dabei an einem anderen anzustoßen. Ein solcher Fehler ist bei einem Gehäuse dieser Preisklasse nicht duldbar.

Lüftersteuerung Blick von oben

Über die Hardcano Lüftersteuerung lässt sich auch die Temperatur an drei beliebig wählbaren Stellen im Gehäuse messen. Bei Überschreitung jeweils einer der drei Werte (50°C, 60°C und 70°C) ertönt je nach vorgenommener Einstellung ein Alarmsignal.
Das Display der Lüftersteuerung ist blau beleuchtet und passt damit sowohl zu den blauen Lüftern als auch zur blau bleuchteten Front.
Neben den aktuellen Temperaturen werden auch die Lüfterdrehzahlen angezeigt. Die Messwerte für die einzelnen Lüfter werden je nach Einstellung im ständigen Wechsel oder für einen Lüfter dauerhaft angezeigt. Wahlweise lässt sich die Temperatur in °C oder °F anzeigen.
Auffallend ist, dass die über die Sensoren ermittelten Temperaturen nicht immer stimmen. Problematisch ist dies vor allem bei der CPU-Temperatur: Hier kann der Sensor nur am CPU-Kühler angebracht werden. Folglich befindet sich die gemessene Temperatur zwischen vier und fünf °C unter dem im BIOS angegebenen Wert und nochmals weit unter der realen CPU-Temperatur. Klebt man einen Sensor auf eine Festplatte, so ergibt sich auch hier ein anderes Messergebnis als wenn man die Temperatur beispielsweise mit einem Fieberthermometer nachmisst.
Keine Differenzen ergaben sich hingegen bei der Gehäusetemperatur: Diese stimmte stets relativ genau mit den Werten im BIOS überein.

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