Razer Copperhead Gaming-Maus - Seite 4

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Praxistest – Teil 2

Entsprechend der mangelhaften Tastenanordnung fällt das Ergebnis des Spieletests zweigeteilt aus.
Die Copperhead bietet beim Arbeiten und Spielen selbst bei der kleinsten Abtastrate von 400 dpi eine unglaubliche Präzision. Der Zeiger reagiert blitzschnell auf jede noch so kleine Bewegung, zeichnet sich aber gleichzeitig durch einen ungeheuer weichen Bewegungsablauf aus. Schüsse mit der Railgun in Quake3 können mit einer nie da gewesenen Präzision ausgeführt werden und Zeigersprünge durch zu schnelle Bewegungen oder den falschen Untergrund gehören der Vergangenheit an.


Schöne Beleuchtung im Dunkeln

Daher ist die Maus rein technisch betrachtet eine absolut reinrassige Spielermaus, die in Sachen Präzision wohl den meisten anderen Spielermäusen weit überlegen ist. Allerdings eignet sie sich durch die falsch angeordneten seitlichen Tasten mehr für Spiele, bei denen auf die seitlichen Tasten weitgehend verzichtet werden kann. Dies sind in erster Linie reine Ballerspiele wie Quake3 oder Serious Sam. Bei Taktik-Shootern oder anderen Spielen hat man mit der Maus von Razer hingegen das Nachsehen.
Längere Einsätze beim Spielen sind aufgrund der schlechten Ergonomie nicht sonderlich angenehm für Hand und Handgelenk. Für Officearbeiten ist die Copperhead, abgesehen davon, dass es sich bei ihr ohnehin um eine reine Spielermaus handelt, daher ebenfalls weniger geeignet. Hier können Mäuse wie die Logitech G5 deutlich besser punkten.

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