ASUS & Gigabyte Joint-Venture

Neues Unternehmen fertigt ab 2007 Gigabyte Mainboards und Grafikkarten

Die Gerüchte von vorgestern um eine Übernahme von Gigabyte durch ASUS haben sich nicht bestätigt, aber beide Hersteller werden zukünftig eng zusammen arbeiten. ASUS und Gigabyte haben gestern in Taiwan die Gründung eines Joint-Venture angekündigt. Das neue, gemeinsame Unternehmen soll ab 1. Januar 2007 Mainboards und Grafikkarten unter dem Markennamen ‚Gigabyte‘ fertigen.

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Gigabyte hält 51% an dem neuen Unternehmen, ASUS 49%. ASUS investiert zunächst 244 Millionen US-Dollar in das Joint-Venture, das bislang noch keinen Namen besitzt. Dieser soll im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden. Es wird derzeit über ‚Gigasus‘ spekuliert.
Praktisch lässt ASUS Gigabyte nun seine Produktionsstätten nutzen und erhält dafür einen Teil des Profits, den Gigabyte mit den im Rahmen des Joint-Venture gefertigten Produkten erwirtschaft. Durch die von ASUS zur Verfügung gestellten Produktionskapazitäten will Gigabyte seine Fertigungskosten senken, um besser mit den anderen beiden taiwanesischen Herstellern Elitegroup und MSI konkurrieren zu können. Außerdem wird die drohende Gefahr einer Übernahme durch Foxconn Electronics abgemildert, die nach Angaben diverser Quellen bereits mit Gigabyte darüber verhandeln wollten.

Dandy Yeh (Gigabyte, links) und Johnny Shih (ASUS, rechts) - Bild von HKEPC

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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