CeBIT: Wer alles nicht kommt

Die zehn größten und wichtigsten Drückeberger

Die CeBIT öffnet am 15. dieses Monats in Hannover ihre Pforten, doch längst sind die besten Jahren vorbei. Während im Jahr 2001 noch rund 840.000 Besucher zur Computermesse kamen und dabei das Angebot ganzer 8093 Aussteller bestaunen konnten, waren es im vergangenen Jahr mit nur noch 434.000 Besuchern etwa die Hälfte des Jahres 2001. Auch die Zahl der Aussteller war 2006 auf magere 6167 geschrumpft. Wir zeigen daher die diesjährige Top 10 der CeBIT-Drückeberger.

Anzeige

Platz 1 hält Dauerschwänzer Apple – die Firma bleibt seit Jahren konsequent der Messe fern. Zwar hatte es Gerüchte gegeben, dass Apple sein neues iPhone auf der CeBIT zeigen wolle, doch wurden diese schnell aus der Welt geschafft.
Ähnliche Grundsätze hat der große Computerhändler Dell – auch dieser zeigt seine Produkte lieber in privater Atmospähre.
Ebenfalls nicht mit von der Partie sind Canon und Nikon, die ihre Produkte lieber auf der IFA bzw. der Photokina zeigen. Ein paar Kameras der Marke Canon gibt es aber dennoch im Rahmen des „Arbeitskreis digitale Fotografie“ zu sehen.
Eplus wird dieses Jahr, wie auch bereits 2006, ebenfalls nicht erscheinen. Auch Motorola und Nokia werden nicht mit einem eigenen Stand vertreten sein, dafür aber einige Handys bei ihren Partnern ausstellen. Weiterhin bleiben Hewlett Packard und LG Electronics der Messe fern.
Zuletzt drückt sich dieses Jahr auch Philips. Das Unternehmen sieht seine Produkte lieber auf der IFA in Berlin. Sony wird zwar dieses Jahr noch mit dabei sein, hat seine Ausstellungsfläche aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich reduziert: Auf 300m² ist diese geschrumpft.
Als Grund für ihr Fernbleiben geben die genannten Aussteller abgesehen von den Dauer-Drückebergern wie Apple und Dell ähnliche Gründe an. Gemeinsam haben im Grunde alle, dass sie ihre Zielgruppen auf der CeBIT nicht mehr gut genug erreichen. Als Konsequenz verlagern sie ihre Auftritte auf andere Messen, unter denen vor allem die IFA immer mehr an Bedeutung gewinnt. Andere zeigen ihre Produkte lieber im privaten Bereich, wodurch mehr auf die Kunden eingegangen werden kann.
Nicht zu unterschätzen ist neben der IFA natürlich auch die zunehmende Anziehungskraft der Games Convention, die in Leipzig stattfindet und vor allem ein jüngeres Publikum erreicht.

Quelle: Spiegel Online

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.