IFA Resümee Tag 2, Teil 1

Der Formatkrieg und seine Folgen

Bei einer Unterhaltung mit einem Sprecher von Cyberlink erklärte uns dieser, wie die Software-Industrie unter dem Formatkrieg leidet. Denn aufgrund von Unterschieden in den Implementierungen von HD-DVD und Blu-ray hatte sich der Entwicklungsaufwand der HD-Version von „PowerDVD“ nahezu verdoppelt. Doch auch das Damoklesschwert möglicher Schadensersatzforderungen der Filmindustrie, falls mal wieder Keys über PowerDVD in die Hände von Hackern geraten, vermiest ein wenig die hochauflösende Freude.

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Für die Zukunft hofft daher auch Cyberlink, dass die Studios etwas lockerer werden und keinen zu harten Kopierschutz mehr anlegen, auch im Interesse der Nutzer. Vor allem im Independend- und Amateurbereich sieht man hierbei großes Potential.

Creative als Hersteller von MP3-Playern freut sich auch über das lockerer werdende Klima hinsichtlich DRM im Musikmarkt. So gibt es inzwischen die Möglichkeit, manche in Apples iTunes-Store gekaufte Musikstücke gegen einen kleinen Aufpreis vom DRM-Korsett zu befreien. Der neue Player ZEN (ja, einfach nur „ZEN“) von Creative hat die Möglichkeit, Dateien im Apple AAC-Format abzuspielen, solange sie nicht mit DRM beschränkt sind. Die Pressekonferenz schloss Creative daher auch mit der Feststellung: „Wenn sie mit iTunes eine CD gerippt haben oder in iTunes gekaufte Dateien vom DRM befreit haben, können sie diese mit dem ZEN abspielen“.






Quelle: Eigene

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