CeBIT Resumee Tag 3 Teil 2

AMD - Ein ungünstiger Messestand, eine lange PK und ein neuer Chipsatz

Wie auf jeder Messe waren auch die letzten beiden Tage der CeBIT voll mit Skurrilitäten und Anekdoten. So hat AMD seinen kleinen Business Stand direkt neben der World Cyber Games (WCG) Bühne. Wie produktive Interviews in so einer Umgebung sind, kann sich jeder ausmalen, der schon einmal Bekannte in der unmittelbaren Nähe einer unlimitierten Autobahn oder 500 Meter Luftlinie zu einem international gut angebundenen Flughafen besucht hat.

Anzeige

Auch die entsprechende Pressekonferenz am Dienstagabend (in der WCG-Arena) hatte es in sich. Fast zwei Stunden lang musste die anwesende Presse auf ihren Sitzen verharren, während annähernd 40 Prozent der Zeit nur gegen Kontrahent Intel gewettert wurde (siehe Bilder). Darüber waren nicht nur die neben uns sitzenden Kollegen von der c’t gelangweilt.
Das man eine neue Chipsatz-Familie mit der Nummer 780 zeigt und dieser für 100-120 Euro eine Komplettlösung für Mainstreamuser mit einer zur Radeon HD 3400 äquivalenten Grafikleistung, einer Vielzahl an Schnittstellen, High Definition Video und DirectX 10 Unterstützung bietet, hätte man auch kürzer zusammenfassen können. Dem sei aber noch hinzugefügt, dass durch den Einbau einer dedizierten ATI Grafikkarte die OnBoard-Lösung nicht deaktiviert wird, sondern beide dank ATI Hybrid parallel genutzt werden können, was in der Theorie zu einer passablen Leistung für wenig Geld führt.
Beendet wurde die „AMD Show“ am Mittwochmorgen, als die nicht selten auftretenden Bluescreens am Nero Stand auf noch fehlende Treiber für den AMD 780 Chipsatz begründet wurde. AMD hat den Aussteller nämlich mit High-End Systemen aus dem eigenen Haus ausgestattet. Das Problem sollte sich mittlerweile erledigt haben, da auch uns mittlerweile erste Treiber zur Verfügung gestellt worden sind.
Aber auch die anderen Hersteller konnten mit vielen Neuigkeiten, interessanten Informationen und witzigen Geschichten aufwarten. Diese werdet Ihr in Kürze auf Hartware.net lesen können.








Quelle: Eigene

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.